Archiv 2016
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Sulzbach-Rosenberg
 
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20.12.2016
Kurzinfo zum Holzmarkt im Winter 2016/2017
 
Momentan ist die Versorgung der meisten Holzkäufer durchwegs als sehr gut zu bezeichnen. Mit den Mengen aus dem Ausland im Rücken haben die Säger derzeit auch eine komfortable Verhandlungsposition inne. Für frische Ware als Langholz in besserer Qualität ist eine gewisse Herbstbelebung spürbar während der Käferholzabschlag teilweise nochmal etwas zugelegt hat. Insgesamt trifft die Bezeichnung stabil am Besten die Situation am aktuellen Holzmarkt.
 
Die Holzabfuhr läuft bei den meisten Holzkäufern im Bereich zwischen zügig und sehr zufriedenstellend. Bei den aktuell laufenden Verhandlungen werden die Preise oftmals für die neuen Verträge fortgeschrieben bzw bestehende Verträge verlängert. Lediglich Käufer, deren Preise sich am unteren Ende der Preisspanne befinden, werden wohl den einen oder anderen Euro drauflegen müssen, um den Anschluss nicht zu verlieren.

Zur Orientierung die momentane Preise:
Fichte 2b, frisch gesund gerade 85,- - 90,- €
Kiefer 2b, frisch gesund gerade 70,- - 78,- €
 
Zusammenfassend befinden sich die Holzpreise auf einem stabilen Niveau. Bei der Preistendenz spricht man von einer „Seitwärtsbewegung“. Durchforstungshölzer können gut abgesetzt werden. Die derzeit unaufgeregte Lage am Holzmarkt sollte daher von den Mitgliedern auch für die Waldpflege genutzt werden. Wer frei zwischen Lang – und Kurzholz wählen kann, sollte das Holz nach Möglichkeit als Langholz aushalten.

Tagesaktuelle Beratungen zur Holzaushaltung mit den dazu gehörigen Preisen erhalten die WBV-Mitglieder bei ihren Geschäftsführern.
 
 
09.12.2016
Förderung Weiserzäune verlängert
 
Nach einer Mitteilung der Forstwirtschaftlichen Vereinigung Oberpfalz wurde die Förderung zur Anlage von Weiserzäunen verlängert.
Waldbesitzer erhalten pro Weiserzaun einen Zuschuss in Höhe von 145 €.

Jeder private und kommunale Waldbesitzer kann bis 31.12.2016 bei der örtlich zuständi-gen Geschäftsstelle des Bayerischen Bauernverbandes (BBV) einen finanziellen Zu-schuss für die Anlage eines Weiserflächenpaares im Wald beantragen. Die Verlängerung konnte der BBV jetzt beim Forstministerium erreichen.

Ferner wurde die Aufhebung der Beschränkung auf 10 Weiserflächenpaare pro Landkreis erreicht.

Die Errichtung solcher Flächen wird mit einer Pauschale von 145 Euro je Zaun gefördert. Damit sind in etwa die Materialkosten abgedeckt. Die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten stehen den Waldbesitzern für Fragen zu Auswahl der Flächen und Errichtung des Zaunes gerne beratend zur Seite.
 
 
29.11.2016
Kurzbericht zur Jahreshauptversammlung
 
Am Freitag, den 18. November 2016, konnte 1. Vorsitzender Robert Pirner über 100 Mitglieder, zahlreiche Ehrengäste und Vertreter der Forstverwaltung im Gasthof Kopf, Altmannshof, begrüßen. In seinem bebilderten Rückblick ging er vor allem auf die rege Vereinstätigkeit ein. Höhepunkte waren die Busexkursionen in den Übungsplatz Grafenwöhr und zur KWF-Tagung nach Roding.
 
161118 JHV Dr. KöllingNach einem Grußwort von Landtagsabgeordnetem Dr. Harald Schwartz folgte das anschauliche Hauptreferat von Dr. Christian Kölling. Der Forstwissenschaftler und jetzige Bereichsleiter am AELF Roth erläuterte die erwarteten klimatischen Bedingungen in unserer Region, indem er das Gebiet um Motey-sur-Saône (Frankreich) vorstellte:1611118 JHV Edelkastanie  „Dort herrscht bereits heute das Klima, das wir morgen bekommen! - Dort wächst keine Fichte, Laubhölzer, aber auch Douglasien prägen das Waldbild.“ Neben der Fichte sei bei uns aber auch die Waldkiefer, die eigentlich eine nordische Baumart ist, zunehmend gefährdet. Sein Ratschlag: „Die Vielfalt erhöhen! – drei bis fünf Baumarten zur Risikostreuung.“ Dabei sollten nur auch an die Bodenverhältnisse angepasste Baumarten eingebracht werden. Er empfahl je nach Risikobereitschaft, bewährte, angepasste Arten (z.B. Buche, Traubeneiche, Hainbuche), heimische Exoten (z.B. Elsbeere, Speierling, Feldahorn), neue Arten aus dem Mittelmeerraum (z.B. Schwarzkiefer, Edelkastanie, Walnuss) oder auch die Nordamerikanerin Douglasie zu pflanzen. Der Entscheidung sollte aber stets die Beratung vor Ort durch den staatlichen Förster vorausgehen!
Danach stellten Jörg Berendes und Uwe Gmach den Holzmarkt vor. Das abgelaufene Jahr war gekennzeichnet durch die Borkenkäfersituation, Einschlagszurückhaltung und Rundholzimporte. Derzeit sei der Holzpreis stabil auf gutem Niveau. Die Bilanz, vorgestellt durch Hubert Irlbacher, wies als Folge ein leichtes Minus auf. Nach dem Kassenbericht durch Simon Lösch wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Mit wenigen Gegenstimmen wurde darauf die Erhöhung des Jahresbeitrags von acht auf 12 Euro beschlossen.

Josef Liegl, der neue Vorsitzende der Forstwirtschaftlichen Vereinigung Oberpfalz (FVO), stellte sich vor und zeigte auf, dass über 25.000 Waldbesitzer mit einer Fläche von über 200.000 ha in den Forstzusammenschlüssen und damit in der FVO organisiert sind. Die FVO sei durch Rahmenverträge ein starker Partner am Holzmarkt, habe koordinierende Aufgaben und biete Fortbildungen an. Sie nehme auch forstpolitisch Einfluss im Sinne der Waldbesitzer.

Mit weiteren Grußworten durch stellv. Landrat Franz Birkl, Forstdirektor Richard Schecklmann und Simon Lösch für den BBV endete die Versammlung.
 
 
29.11.2016
Ein Baum für unsere Zukunft - Baumpflanzaktion bei Auerbach
 
Die WBV Sulzbach-Rosenberg unterstütze an zwei Tagen die Baumpflanzaktion, gesponsert von der Raiffeisenbank Auerbach, bei der die Schüler der  4ten Klassen der Dr. Heinrich-Stromer-Grundschule zur Tat schritten. Unter dem Motto „Ein Baum für unsere Zukunft“ pflanzten die Kinder 710 heimische Bäume und Sträucher in einem Waldgebiet bei Hammerberg. Fachkundig angeleitet wurden sie von unserem Geschäftsführer Uwe Gmach und Revierleiter Johannes Hauke, die den Schülern auch viel Wissenswertes über den Wald und die Entstehung der Böden vom Jurazeitalter bis heute zu berichten wussten.
Vorstandsvorsitzender Frank-E. Kirchhof erläuterte, dass durch aktive Umweltschutzmaßnahmen in der Bank rund 150 000 Blatt Papier eingespart werden konnten. Mit dem gesparten Geld konnten die 710 Waldpflanzen beschafft werden, die nun von Jahr zu Jahr einen wachsenden Beitrag als CO2-Speicher leisten werden. Auch Bürgermeister Neuß lobte das Engagement der Bank und der Kinder, die sich nach getaner Arbeit eine Brotzeit verdient hatten.
Raiffeisenbank Wald Nov 16

Im Bild von links: Uwe Gmach (WBV), Holger Eckert, Frank-E. Kirchhof (beide RaiBa Auerbach), Bürgermeister Joachim Neuß,  Forstwirt Matthias Ochs, Johannes Hauke (Bayer. Forstverwaltung), Rektorin Gabriele Appl und Marianne Kleiber (RaiBa Auerbach)
 
20.10.2016
Nächste Woche Pflanzkurse bei Achtel und Illschwang
 
Die Förster des AELF Amberg laden zu Beginn der Pflanzsaison wieder zu kostenlosen Praxiskursen mit Forstprofis ein. In unserem Bereich werden folgende Veranstaltungen angeboten (halbtägig; Anmeldung erwünscht, aber nicht erforderlich):

    Mittwoch, 26. Oktober 2016 • 13:00 Uhr
    Treffpunkt: Feuerwehrhaus Unterachtel
    Veranstalter: Forstrevier Auerbach
    Ansprechpartner: Johannes Hauke
    Telefon: 09643 2049517 Mobil: 0173 5730736
     
    Freitag, 28. Oktober 2016 • 13:00 Uhr
    Treffpunkt: Ortswald Woppenthal (von der BAB-Ausfahrt Sulzbach-Rosenberg auf der St 2164 Richtung Sulzbach-Rosenberg, nach 400 m rechts in den 2. Feldweg einbiegen und 150 m weiterfahren.)
    Veranstalter: Forstrevier Illschwang
    Ansprechpartner: Hans Eiber
    Telefon: 09621 9608-28 Mobil: 0173 5730743
Anfangs wird erläutert, was bei der Pflanzenbestellung zu beachten ist. Dann wird die Qualitätsansprache und der richtige Umgang mit wurzelnackten Forstpflanzen und Container-Pflanzen, die fast das ganze Jahr und Zug um Zug ausgebracht werden können, gezeigt. Empfehlenswerte Pflanzverfahren mit den passenden Werkzeugen werden vorgestellt und eingeübt und der richtige Einsatz von Wuchshüllen demonstriert. Stets werden dabei die Art und Höhe der finanziellen Förderung für Forstkulturen angesprochen.
Weitere Praxiskurse des AELF finden Sie unter www.aelf-am.bayern.de
 
17.10.2016
Interessanter Infoabend zu Landtausch und Neuvermessung im Wald
 
Am Mittwoch. 19.10.2016 um 19.00 Uhr im Gasthaus Reif / Ursensollen
 
findet ein kostenloser Vortrag zu einem gemischten Projekt statt, das in Winkl / Gde. Ursensollen durchgeführt wurde. Beteiligt waren das Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Amberg, das Amt für ländliche Entwicklung Oberpfalz und das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Amberg. Ausgehend von einem Waldwegebau konnte durch die Aufgeschlossenheit und Innovationsbereitschaft der Grundeigentümer ein freiwilliger Landtausch im Wald und eine anschließende Katasterneuvermessung durchgeführt werden.
Es wird ein Grundeigentümer und je ein Vertreter der beteiligten Ämter die Maßnahme aus seiner Sicht vorstellen und Fragen zu den jeweiligen Themen beantworten.
 
 
11.10.2016
WBV-Motorsägenkurs startet wieder
 
Unser bewährtes Team startet nach einer Pause nun wieder den nächsten Motorsägenlehrgang.

Termin Theorie: Samstag,  29. Oktober 2016, 8:00 – 16:30 Uhr
Termin Praxis: Samstag,  5. November 2016, 8:00 – 16:30 Uhr
Ausweichtermin für den Praxistag (bei entsprechenden Anmeldezahlen) wäre der 12. November.

Komplette Schutzkleidung am Praxistag ist erforderlich.

Weitere Auskünfte oder Anmeldung zum Motorsägenkurs ist ab sofort in der WBV-Geschäftsstelle möglich.
 
 
11.10.2016
Waldbaukurs Fichtenpflege
 
Fichtenpflege: Vom dichten Bürstenwuchs zum stabilen Fichten-Jungbestand
Das Forstrevier Sulzbach-Rosenberg veranstaltet am Freitag, 14.10.16, einen kostenlosen Waldbaukurs für private Waldbesitzer.
Gerade auf größeren Borkenkäfer- und Sturmwurfflächen wachsen oft sehr dichte und gleichförmige Fichten-Dickungen auf. Der Kurs zeigt an Hand verschiedener Waldbilder das richtige waldbauliche Vorgehen sowie Werkzeuge und Arbeitstechnik, um dennoch stabile Wälder zu erziehen.

Treffpunkt: 13:00 Uhr, Parkplatz Gasthof Luber, Kauerhof.
Anmeldung erwünscht unter Volker.Binner@aelf-am.bayern.de
 
 
07.09.2016
Saatflächen gesucht
 
Wie bekannt kommt der Tanne als Nadelbaumart und beim Laubholz mit Buche oder Eiche als klimatolerante Baumarten in unserem Raum stärkere Bedeutung zu. Beim Waldumbau werden meistens Baumschulpflanzen mit den unterschiedlichsten Pflfanzverfahren gepflanzt. Für eine gute Wurzelentwicklung sollte der Hohlspaten verwendet werden. In Punkto ungestörte Wurzelentwicklung unübertrefflich aber ist die Naturverjüngung – oder auch die Waldsaat.

Nun sieht es so aus als ob im Frühjahr (möglicherweise auch erst Herbst) 2017 ein Waldbesitzer im Raum Kastl entschlossen ist, 2 ha Tanne mit einem Pferdegepann säen zu lassen. Eine weitere Fläche ist westlich von Sulzbach-Rosenberg geplant. Das macht ein Unternehmer, der seit einigen Jahren im ostbayerischen Raum vor allem beim Staat, aber auch bei Kommunen und in Privatwäldern sät und das scheint recht gut zu funktionieren - vorausgesetzt der Altbestand ist für Saat geeignet. Der Vorteil vom Pferd im Gegensatz zu Maschinen ist zum einen die unschlagbare Pfleglichkeit gegenüber dem Altbestand (Wurzeln) und Boden (Verdichtung) sowie die Wendigkeit mit der auf Hindernisse wie Felsen, Gipfel, Ameisenhaufen, Gräben, usw. reagiert werden kann.
Der Unternehmer macht allerdings keine einzelnen Kleinflächen, bzw. kommt erst ab 5 ha. Diese 5 ha können aber durchaus im Umkreis von 25km verstreut oder auf dem Weg von einer zu einer anderen Einsatzstelle liegen. Er macht also durchaus auch 0,75 ha-Flächen, wenn mehrere zusammenkommen ohne dass er die extrem weit anfahren muss. Wer also sich überlegt eine Saat zu machen, der sollte sich bei Revierleiter Michael Bartl oder in unserer WBV-Geschäftsstelle melden, damit wir die Einsätze etwas bündeln können und das für den Unternehmer interessant(er) wird.

Wann ein Bestand für Saat geeignet ist und welche Ausschlusskriterien beachtet werden müssen ist eine längere Geschichte und hängt auch ein bisschen von der zu säenden Baumart ab.
Zum Säen von Schattbaumarten wie Tanne oder Buche ist der ideale Saataltbestand ist ein stabiler geschlossener Altbestand der noch ca. 30 - 40 Jahre bis zur Erntereife hat. Der Boden darunter darf leicht grün (Moose, Sauerklee, niedrige Heidelbeere, vereinzelte(!) Him- oder Brombeerranken) sein. Wenn der Boden staunass ist, sollte im Altbestand  mehr als 60% stabile Baumarten (Kiefer, Eiche) vorhanden sein. Für die Saat von Lichtbaumarten (Eiche) muss unmittelbar vor (besser jedoch direkt nach) der Saat der Altbestand deutlich zurückgenommen und dann binnen weniger Jahre mehr oder minder bis auf Überhälter geräumt werden, um das Wachstum der jungen Bäume zu ermöglichen. Hier sollte der Altbestand also seine Hiebsreife, im Gegensatz zur Saat von Schattbaumarten, bereits erreicht haben.

Kostenmäßig ist zur Pflanzung nicht viel um, aber die Pflanzendichte ist in der Regel deutlich höher, d.h. man kann in den Folgejahren Wildlinge gewinnen und anderweitig verpflanzen. Außerdem ist die Wurzelentwicklung im Gegensatz zur Pflanzung ungestört, das heißt, die Bäume wurzeln tiefer und sind damit weniger sturm- und dürreempfindlich. Der Zaun und Unkrautabwesenheit sind allerdings unabdingbar.

Saat ist ebenfalls förderfähig, allerdings nicht ganz so hoch wie bei der Pflanzung. Wer meint einen passenden Bestand zu haben, soll seinen Beratungsförster kontaktieren bzw. sich beim WBV-Geschäftsführer melden.
 
 
24.08.2016
Wie erkenne ich Borkenkäferbefall frühzeitig und wie bekämpfe ich ihn wirksam?
 
Käferbaum harzendDas Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Amberg und ihre WBV Sulzbach-Rosenberg beantworten Ihnen diese Fragen bei folgender, kurzfristig anberaumter Praxisschulungen im Wald:
 
Am Montag, 29.08.2016 um 18.00 Uhr, Treffpunkt Ortseingang Kleinfalz von Sulzbach-Rosenberg kommend (nicht Einfahrt B85) (Organisation Hans Eiber, Revier Illschwang, Tel. Mobil 0173/5730743 zusammen mit WBV Sulzbach-Rosenberg)

 Käferbaum
Schwerpunkte sind das frühzeitige Erkennen eines neuen Befalls, die Aufarbeitung, Bekämpfung und die Vermarktung des angefallenen Holzes. Anhand eines frischen Käferbefalls mit anschließender Fällung wollen wir Ihnen zeigen, wie Sie in Ihrem Wald vorgehen müssen, um das Ausbreiten des Befalls zu stoppen.
Viele Bäume - besonders die Fichte - leiden nach dem letztjährigen Rekordsommer an Trockenstress und haben starke Vitalitätseinbußen. Sie sind oft so geschwächt, dass sie leichte "Beute" für den Borkenkäfer darstellen.

Festes Schuhwerk ist sinnvoll!

Die Schulung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
 
11.08.2016
Waldbauliche Förderung nur noch für Wiederaufforstungen
 
Wie das AELF Amberg uns mitgeteilt hat, werden bis auf Weiteres von den Maßnahmen aus den WaldFöP-Richtlinien 2015 nur noch die Wiederaufforstungen im Herbst 2016 oder Frühjahr 2017 gefördert.

Damit entfällt vorerst leider die Förderung von Erstaufforstung, Naturverjüngung, Pflege etc.
Das Amt bittet darum, vorläufig für diese Förderungen keine Anträge zu stellen, weil diese dann abgelehnt werden müssten.
 
 
10.08.2016
Busfahrt zum Zentrallandwirtschaftsfest - Anmeldung ab sofort möglich!
 
Die WBVen Sulzbach-Rosenberg und Illschwang-Birgland w. V. bieten allen Mitgliedern und Interessenten eine Tagesfahrt zum Zentrallandwirtschaftsfest in München an. Der Besuch des Oktoberfests ist ebenfalls möglich:
 
Datum: Mittwoch, 21. September 2016 - “Waldbesitzertag°
Abfahrt: 7:00 Uhr ab Vilseck, weitere Zustiegsorte und -zeiten auf Nachfrage
Rückfahrt: gegen 17:00 Uhr ab Theresienwiese
Kosten: Fahrpreis ca. 20 € (je nach Busbelegung) und ermäßigter Eintritt 11 €
Verbindliche Anmeldung: bis spätestens 14. September an der Geschäftsstelle
 
 
21.07.2016
Waldbau mit der Esche
 
Chalara_ash_dieback_-_symptoms_-_56Das Forstrevier Hahnbach lädt zusammen mit der Waldbesitzervereinigung Sulzbach-Rosenberg zu einer Infoveranstaltung am Freitag, dem 12. August ein.
Thema ist die Baumart Esche, die in den letzten Jahren zunehmend unter Schäden durch Pilzbefall leidet. Gezeigt werden die Erkennungsmerkmale des Eschentriebsterbens und Behandlungsstrategien für geschädigte Bestände.
 
Bild: Durch das Eschentriebsterben befallener Eschentrieb. (FERA [OGL (http://www.nationalarchives.gov.uk/doc/open-government-licence/version/1/)], via Wikimedia Commons)

Treffpunkt ist um 14:00 Uhr im Ortskern von Kainsricht bei Gebenbach, die Veranstaltung dauert ca. eine Stunde. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Auskünfte unter 0173-5730741, Forstrevier Hahnbach.
 

09.06.2016
Wie erkenne ich Borkenkäferbefall frühzeitig und wie bekämpfe ich ihn wirksam?
 
Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Amberg und ihr Forstzusammenschluss beantworten Ihnen diese Fragen bei folgenden, kurzfristig anberaumten Praxisschulungen im Wald:
 
Dienstag, 21.06.2016 um 18.30 Uhr, Treffpunkt Parkplatz Hohe Tanne (Organisation Johannes Hauke, Revier Auerbach, Tel. 09643/2049517, Mobil 0173/5730736 zusammen mit WBV Sulzbach-Rosenberg)
 
 
Schwerpunkte sind das frühzeitige Erkennen eines neuen Befalls, die Aufarbeitung, Bekämpfung und die Vermarktung des angefallenen Holzes. Anhand eines frischen Käferbefalls mit anschließender Fällung wollen wir Ihnen zeigen, wie Sie in Ihrem Wald vorgehen müssen, um das Ausbreiten des Befalls zu stoppen.
Viele Bäume - besonders die Fichte - leiden nach dem letztjährigen Rekordsommer an Trockenstress und haben starke Vitalitätseinbußen. Sie sind oft so geschwächt, dass sie leichte "Beute" für den Borkenkäfer darstellen.

Stabiles Schuhwerk (Hanglage) und Schutzhelm sind sinnvoll!
Die Schulungen sind kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 
 
08.04.2016
Vorankündigung Grundkurs Motorsäge
Die WBV Sulzbach-Rosenberg w.V. beabsichtigt im Herbst wieder an Wochenenden einen zweitägigen, entgeltlichen Motorsägengrundkurs in Eigenregie anzubieten. Interessenten sollen sich bei der Geschäftsstelle melden. Die genauen Termine stehen noch nicht fest.
 
 
07.04.2016
Informationsveranstaltungen für Waldbesitzer

Am Donnerstag, 21. April 2016 • 20:00 Uhr  lädt das AELF Amberg zur Vortragsveranstaltung “Erstaufforstung – was muss man beachten und lohnt sich das?” ein. (Dauer ca. 1,5 Std.; Anmeldung bei Klaus Schreiber, Tel. 0157-87912866, erwünscht, aber nicht erforderlich)
Veranstaltungsort: Deinsdorf, Gasthof „Fritzenwirt“ ; 91249 Weigendorf, Deinsdorf 16
 
ErstaufforstungViele landwirtschaftliche Parzellen sind klein, verwinkelt und befinden sich in ungünstigen Lagen. Für viele Landwirte lohnt sich die Bewirtschaftung solcher Flächen kaum noch; Nicht-Landwirte finden keinen Pächter mehr. Eine Alternative zur landwirtschaftlichen Bewirtschaftung kann hier die Umwandlung in Wald – eine Erstaufforstung - sein.

Die Informationsveranstaltung soll interessierten Grundbesitzern bei der Entscheidungsfindung helfen und Klarheit über den Ablauf, die Chancen und Risiken einer Erstaufforstung schaffen. Erläutert werden insbesondere:
    Ablauf der Antragstellung und Bewilligung
    Beispiele für das Versagen der Erlaubnis
    Eventuelle Auflagen
    Fachliche Aspekte (Geeignete Baumarten, Pflanzverbände, Kosten)
    Staatliche Fördermöglichkeiten


Am Samstag, 23.04.2016 • 10:00 Uhr lädt das AELF Amberg zu einer Fortbildung zum Thema
“Wildlingsgewinnung und -pflanzung” ein. (Dauer ca. 2,5 Stunden; Anmeldung unter Tel. 0157-73743228 erwünscht, aber nicht erforderlich)
Treffpunkt ist am Parkplatz des Gasthofs "Zum Wulfen", OT Kauerhof, Neukirchner Weg 1

Die Verwendung aus dichter Naturverjüngung entnommener Forstpflanzen, sogenannter Wildlinge, ist eine gute und kostengünstige Alternative bei der Verjüngung von Waldbeständen. Doch nur richtig gewonnen und verpflanzt, bringen Wildlinge den gewünschten Erfolg.

hohlspaten_und_grabgabelDie Fortbildungsveranstaltung leitet Forstingenieur Martin Fäth, der zur Zeit seine Försterausbildung an unserem Amt abschließt. Als gelernter Forstwirt mit Baumschulerfahrung und anschließendem Forststudium ist er bestens qualifiziert, um den Teilnehmern Theorie und Praxis der Wildlingsgewinnung und -pflanzung zu vermitteln. Er wird dabei auch auf die rechtlichen Grundlagen nach dem Forstvermehrungsgutgesetz, sowie finanzielle Fördermöglichkeiten eingehen.
Schwerpunkt der Fortbildung sind Arbeitsschritte wie die Wahl des richtigen Werkzeugs, Auswahl geeigneter Flächen für die Gewinnung, die Durchführung der Gewinnung, Sortierung geeigneter Pflanzen, richtiger Pflanztransport und Einschlag, so wie geeignete Pflanzverfahren, z.B. mit dem Hohlspaten. Sie werden gezeigt und zum Teil auch mit den Teilnehmern geübt. Dabei wird Herr Fäth von dem erfahrenen Forstwirt Herbert Mutzbauer unterstützt.
Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk ist erforderlich, da die Veranstaltung nur im Wald stattfindet.
 
Weitere Fortbildungsangebote, wie z.B. einen kostenlosen Grundkurs “Sichere Waldarbeit mit der Motorsäge” im Forstrevier Auerbach nach Pfingsten, finden Sie stets aktuell auf der Internetseite des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Amberg: www.aelf-am.bayern.de
 
 
21.03.2016
Hinweise zu Forstpflanzen
 
Die Frühjahrspflanzsaison hat teilweise schon begonnen. Nicht immer sind die erwünschten und standortsgerechten Baumarten in der Naturverjüngung vorhanden. Dies kann auch aus waldbaulichen Fehlern passieren oder jagdliche Ursachen haben. Dann bleibt dem Waldbesitzer in der Regel der Gang zur Forstbaumschule nicht erspart.
Der finanzielle Aufwand für künstliche Verjüngung ist immens und sollte deshalb sorgfältig geplant und ausgeführt werden. Tips zur Verjüngung von Waldbeständen geben die staatlichen Revierleiter.

Neben der richtigen Baumartenwahl und Pflanztechnik entscheidet natürlich auch die Frische und Qualität der Pflanzen über den Anwuchserfolg. Doch wie beurteile ich das Pflanzmaterial? Wertvolle Infos und vor allem Bilder zur Beurteilung der Pflanzenqualität sind unter www.ezg-forstpflanzen.de unter der Rubrik "Qualität-RL" zu finden.
 
Die Herkunftsempfehlungen für Bayern wurden vom Bayerischen Amt für forstliche Saat- und Pflanzenzucht aktualisiert. Die gültige Version ist im Internet unter www.forst.bayern.de/asp/ einzusehen. Nähere Informationen erhalten Sie beim zuständigen Revierleiter.
 
Die Förderung ist an die Einhaltung der Herkunftsempfehlungen gebunden. Darüber hinaus verlangt PEFC die Einhaltung durch alle zertifizierten Betriebe.
Als Arbeitshilfe hat unser Forstlicher Berater Thomas Groha auf Google-Maps eine interessante Karte erstellt, die die Abgrenzung der ökologischen Grundeinheiten im Landkreis darstellt und die Auswahl geeigneter Herkünfte erleichtert:
http://maps.google.de/maps/ms?client=firefox-a&hl=de&ie=UTF8&msa=0&msid=101195280059494120759.00047ff13b42170d716f3&t=h&z=10
Vermehrungsgut mit überprüfbarer Herkunft (sog. ZüF-Pflanzen) wird extra gefördert. Die PEFC-Standards für Deutschland verpflichten unter Punkt 4 „Biologische Vielfalt in Ökosystemen“ in Absatz 4.4 ihre Mitglieder: „Es ist Saat- und Pflanzgut mit überprüfbarer Herkunft zu verwenden, soweit es für die jeweilige Herkunft am Markt ist.“ Mittlerweile ist für viele Baumarten und Sortimente entsprechendes Pflanzgut auf dem Markt verfügbar. Weitere Informationen gibt es unter http://www.zuef-forstpflanzen.de.
 
Hinweis: Mitglieder, die ihren Forstpflanzenbedarf selbst in den Baumschulen abholen, sollten den Waldboten mitnehmen und bei der Baumschule als Nachweis der Mitgliedschaft bei der WBV Sulzbach-Rosenberg vorlegen. Sie erhalten dann den WBV Rabatt.
 
 
18.03.2016
Interessante Filme in Mediatheken
 
Einen interessanten Beitrag über die naturnahe Forstwirtschaft der Familie von Hatzfeld gibt es unter folgenden Link: www.ardmediathek.de/tv/made-in-S%C3%BCdwest/Die-Waldgrafen-und-der-Sturm-Familie-v/SWR-Fernsehen/Video?bcastId=2499530&documentId=33137904
 
Noch bis 22.03.16 abrufbar ist ein ebenso sehenswerter Beitrag des Bayerischen Fernsehens zum Thema “Energie aus dem Wald - die Grenzen der Nachhaltigkeit” www.br.de/mediathek/video/video/die-grenzen-der-nachhaltigkeit-102.html
 
 
07.03.2016
Fortbildungveranstaltung mit Förster und Forstwirtschaftsmeister vor der Pflanzsaison
 
Das Forstrevier Sulzbach-Rosenberg veranstaltet einen Pflanzkurs am
Dienstag, 08. März 2016 • 13:00 - 16:00 Uhr
Treffpunkt: Sulzbach-Rosenberg, Schotterparkplatz unterhalb der Annabergauffahrt
Anfangs wird erläutert, was bei der Pflanzenbestellung zu beachten ist. Dann wird die Qualitätsansprache und der richtige Umgang mit wurzelnackten Forstpflanzen und Container-Pflanzen, die fast das ganze Jahr und Zug um Zug ausgebracht werden können, gezeigt. Empfehlenswerte Pflanzverfahren mit den passenden Werkzeugen werden vorgestellt und eingeübt und der richtige Einsatz von Wuchshüllen demonstriert. Stets werden dabei die Art und Höhe der finanziellen Förderung für Forstkulturen angesprochen.
Ansprechpartner Volker Binner (eine Anmeldung ist nicht erforderlich)
Telefon: +49 9661 3049013 Mobil: +49 175 5740855

Erinnerung: Bitte bis 15. März die Pflanzenbestelllisten (siehe letztes Rundschreiben) im Büro per Post oder Fax abgeben!
Das Bestellformular finden Sie jetzt auch hier oder unter der Rubrik Downloads.
 
 
02.03.2016
WBV-Fahrtenprogramm im 1. Halbjahr - Exkursion in den Truppenübungsplatz ist ausgebucht
 
Die Exkursion der Waldbesitzervereinigung Sulzbach-Rosenberg in den Truppenübungsplatz von Grafenwöhr am 15.04.16 ist ausgebucht. Wegen der hohen Nachfrage ist eine weitere Exkursion im Frühjahr 2017 in Planung.
 
Weitere Angebote der WBV:
 
Borkenkäferschulung
Zusammen mit den zuständigen Forstrevieren sollen dieses Frühjahr Schulungen zum Erkennen von Borkenkäferbäumen über Einschlag bis hin zum Vermarkten der passenden Holzsortimente angeboten werden. Da wir zum Vorführen auf frischen Käferbefall angewiesen sind – wahrscheinlich ab Mitte April - wird Zeit und Ort kurzfristig über WBV-Homepage/WBV-Newsletter/Tagespresse bekannt gegeben.
 
Waldbegang bei und mit Richard Beer in Ipflheim, Träger des Bayer. Staatspreises für vorbildliche Waldbewirtschaftung.
Treff: Donnerstag, 12.05.2016 um 16:45 Uhr
Wo: Pendlerparkplatz am Autobahnzubringer beim Sportgelände SV-Loderhof
Rückkehr bei Dunkelheit.
Dazu eingeladen sind alle interessierten Mitglieder. Wegen der Bildung von Fahrgemeinschaften ist eine Anmeldung in der WBV-Geschäftsstelle zwingend erforderlich. Der Fahrer einer Fahrgemeinschaft erhält von der WBV einen Fahrtkostenzuschuss. Der Waldbegang ist auf 15 Teilnehmer begrenzt.
 
Tagesfahrt zur KWF-Tagung in Roding
Die WBV Sulzbach-Rosenberg bietet eine ganztägige Busfahrt zur KWF-Tagung nach Roding am Donnerstag, den 10.06.2016 an. Den Veranstaltungen des KWF eilt in der forstlichen Fachwelt ein besonderer Ruf voraus. Und dieses Jahr findet die Ausstellung in nächster Nähe in Roding statt. Die KWF-Tagung gilt als weltweit größte Messe für Forsttechnik. Auf über 100 ha werden forstlichen Technologien und Arbeitsmaschinen zu sehen sein. Die Hersteller werden ihre Produkte auch in Aktion auf dem Freigelände präsentieren. Hierzu bietet die WBV auch an, fachkundig über das Gelände zu führen. Weitere Informationen über das reichhaltige Programm gibt`s unter http://www.kwf-tagung.org/kwf-tagung/fachexkursion/programm-2016.html
 
Für alle Fahrten  nimmt die Geschäftsstelle ab sofort Ihre Anmeldung entgegen. Wegen der begrenzten Anzahl der zur Verfügung stehenden Plätze gilt das sogenannte Windhundprinzip.
 
Weitere Auskünfte und Informationen gibt es in der WBV-Geschäftsstelle.
 
 
02.03.2016
Listen Pflanzenbestellung bis 15.03.16 abgeben
 
Die Mitglieder, die über die WBV an der Sammelbestellung für Forstpflanzen teilnehmen möchten, werden geben, die Pflanzenbestellliste des letzten Rundschreiben bis spätestens 15.03.16 der WBV-Geschäftsstelle zukommen zu lassen. Wir weisen außerdem nochmals darauf hin, dass  bei der Auslieferung der Pflanzen die WBV als Service für ihre Mitglieder die Qualität des Pflanzgutes begutachtet und protokolliert (Qualitätssicherung über WBV).
 
 
20.02.2016
Fichtenborkenkäfer - der Count Down läuft
 
Wie schon mehrfach erwähnt konnten aufgrund der Sturmschäden und der starken Trockenheit im vergangenen Jahr die Fichtenborkenkäfer über den Sommer hohe Populationsdichten aufbauen. Auch im Gebiet unserer WBV kam es sowohl beim Buchdrucker als auch beim kleineren Kupferstecher zur Anlage einer dritten Generation, die sich bei milden Herbsttemperaturen jeweils vollständig entwickeln konnte. Damit überwintern beide Arten als ausflugbereite Jungkäfer. Dies wiederum wird zu einer massiven Schwärmwelle im Frühjahr führen, wenn Temperaturen von über 16 Grad die Käfer auf “Flugtemperatur” gebracht haben.

Nach einer Mitteilung der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) sind die warmen Temperaturen im Winter 2015/2016 für die Borkenkäfer grundsätzlich ungünstig, da diese bei Temperaturen über 0°C nicht in Kältestarre fallen und vermehrt Energiereserven aufbrauchen. Auch vermehren sich Pilze bei der milden Witterung besonders gut. Sie können die Käfer befallen und zum Absterben bringen. „Beide Effekte haben allerdings auf die aktuell hohen Populationsdichten nur geringe Auswirkungen und können die Borkenkäfergefahr nicht nennenswert reduzieren“, so die LWF.
„Die Gefahr, die vom Kupferstecher ausgeht, wird leicht unterschätzt. So werden verfärbte Fichtenkronen bzw. abgestorbene Kronenteile häufig mit Trockenschäden verwechselt. Kupferstecherbefall erkennt man an der von oben nach unten verlaufenden, rotbraunen Verfärbung der Krone. Im Gegensatz zum Buchdrucker befällt der Kupferstecher dünnrindige Stammbereiche. Althölzer werden daher nur im oberen Kronenbereich angegriffen, was die Sichtbarkeit zusätzlich erschwert. Darüber hinaus sind auch jüngere Fichtenbestände im Dickungs- und Stangenholzalter, sowie Schlagabraum anfällig für Kupferstecherbefall.
Um die Gefahr vom Buchdrucker- und Kupferstecherbefall zu mindern, müssen Waldbesitzer in den nächsten Wochen und Monaten weiterhin konsequent jeden befallenen Baum einschlagen“, inklusive des direkt angrenzenden Umgriffs „und möglichst rasch, spätestens bis zum Beginn der Schwärmzeit, aus dem Wald entfernen.“
Die staatlichen Forstreviere planen in Zusammenarbeit mit der WBV Sulzbach-Rosenberg Borkenkäferschulungen für Waldbesitzer zum Erkennen von Borkenkäferbefall und der sicheren Aufarbeitung der Nester. Die Termine werden kurzfristig über Presse, Homepage und WBV-Newsletter bekannt gegeben.
 
 
19.02.2016
Forstdirektor Wicht neuer Behördenleiter und Bereichsleiter Forsten am AELF Amberg
 
Am Freitag, den 19. Februar 2016 wurde der bisherige Behördenleiter, Ltd. Landwirtschaftsdirektor Willibald Götz in seinen Ruhestand verabschiedet. Die WBV bedankt sich bei Herrn Götz für die vertrauensvolle und offene Zusammenarbeit mit unserer WBV und wünscht im viel Zeit und Spaß mit Familie, Haus und Garten.
Gleichzeitig mit der Verabschiedung von Herrn Götz wurde der neue Behördenleiter, Forstdirektor Wolfhard-Rüdiger Wicht, offiziell in sein Amt eingeführt. Mit seiner Person kommt kein Unbekannter als Amtschef an das AELF Amberg. Denn nach Studium der Forstwissenschaften in München einem kurzen Intermezzo am Forstamt Aichach und der Oberforstdirektion in Augsburg, war er von 1993 bis 2001 bereits Stellvertretender Forstamtsleiter in Amberg. Danach war Wicht Forstamtleiter in Uffenheim und seit 2005 Bereichsleiter Forsten am AELF Schwandorf. Nun kommt er als Behördenleiter und Bereichsleiter Forsten nach Amberg zurück.

Die WBV Sulzbach-Rosenberg begrüßt Forstdirektor Wolfhard-Rüdiger Wicht und freut sich auf eine sicherlich intensive und fruchtbare Zusammenarbeit.
 
 
15.02.2016
Förderung Weiserzäune verlängert
 
Nach einer Mitteilung der Forstwirtschaftlichen Vereinigung Oberpfalz wurde die Förderung zur Anlage von Weiserzäunen verlängert.
Waldbesitzer erhalten pro Weiserzaun einen Zuschuss in Höhe von 145 €.

Jeder private und kommunale Waldbesitzer kann bis 31.12.2016 bei der örtlich zuständigen Geschäftsstelle des Bayerischen Bauernverbandes (BBV) einen finanziellen Zuschuss für die Anlage eines Weiserflächenpaares im Wald beantragen. Die Verlängerung konnte der BBV jetzt beim Forstministerium erreichen.

Ferner wurde die Aufhebung der Beschränkung auf 10 Weiserflächenpaare pro Landkreis erreicht.

Die Errichtung solcher Flächen wird mit einer Pauschale von 145 Euro je Zaun gefördert. Damit sind in etwa die Materialkosten abgedeckt. Die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten stehen den Waldbesitzern für Fragen zu Auswahl der Flächen und Errichtung des Zaunes gerne beratend zur Seite.
 
 
12.02.2016
Gebietsversammlungen 2016 - Achtung: Terminverschiebung für Neukirchen!
 
Die für Mittwoch, den 17.02. vorgesehene Versammlung in Neukirchen muss leider wegen einer Terminüberschneidung mit dem Maschinenring kurzfristig verschoben werden. Statt am 17.02.2016 findet der Informationsabend in Neukirchen nun am 23.02.2016 um 19:30 Uhr im Gasthaus Engelhard statt.
 
Somit finden die Gebietsversammlungen der WBV Sulzbach-Rosenberg an den folgenden Terminen statt:
  • Dienstag, 16.02.2016, Beginn 20:00 Uhr bei Auerbach, Gasthaus “Hohe Tanne”
  • Donnerstag, 18.02.2016, Beginn 19:30 Uhr in Süß, Gasthaus “Rouherer”
  • Dienstag, 23.02.2016, Beginn 19:30 Uhr in Neukirchen, Gasthaus Engelhard “Ramm”
Themen sind:
Aktuelles aus der WBV-Arbeit und dem Holzmarkt
Steuerberater Hubert Irlbacher informiert über “Die Besteuerung in der Forstwirtschaft
Der Revierleiter berichtet über staatliche Förderungen sowie den Stand der Borkenkäfersituation.
 
Eingeladen sind alle WBV-Mitglieder und an der WBV interessierte.
 
 
29.01.2016
Informationsfahrt Holzhäckseltechnik
 
Die WBV Sulzbach-Rosenberg betreibt dank unserer engagierten Maschinenwarte als Service für ihre  Mitglieder einen beachtlichen Maschinenpark. Mit Wartung und Pflege sorgen die Maschinenwarte stets für einen technisch einwandfreien und vor allem sicheren Gebrauchszustand der Maschinen.

Trotzdem müssen verbrauchte und verschlissene Maschinen regelmäßig durch Neuanschaffungen ergänzt oder der Maschinenpark durch zeitgemäße Technik erweitert werden. Vorstandschaft und Maschinenwarte laden nun zu einer Informationsfahrt über Holzhäckseltechnik ein. Ein, für den „harten“ Einsatz in einer WBV als besonders geeignet erscheinender Häcksler (Traktorhacker Wood-Terminator 7 L Z von Mus-Max) wird im praktischen Einsatz in Bad Kötzting vorgeführt.
    Treff: Mittwoch, 03.02.16 um 8:30 Uhr
    Wo:
    Pendlerparkplatz am Autobahnzubringer/B85 beim Sportgelände SV-Loderhof
    Rückkehr: im Laufe des Nachmittags bzw. flexibel nach Absprache.
Dazu eingeladen sind alle interessierten Mitglieder, insbesondere diejenigen, die bereits den jetzigen WBV-Häcksler geliehen haben oder beabsichtigen, ihn in Zukunft zu nutzen. Weitere Informationen gibt`s in der WBV-Geschäftsstelle.
 
Wegen der Bildung von Fahrgemeinschaften ist eine Anmeldung in der WBV-Geschäftsstelle bis Dienstag, 02.02.16 13:00 Uhr zwingend erforderlich. Der Fahrer einer Fahrgemeinschaft erhält von der WBV einen Fahrtkostenzuschuss.
 
 
19.01.2016
Vorankündigung Gebietsversammlungen 2016
 
Folgende drei Termine bitten wir vorzumerken:
  • Dienstag, 16.02.2016, Beginn 20:00 Uhr bei Auerbach, Gasthaus “Hohe Tanne”
  • Mittwoch, 17.02.2016, Beginn 19:30 Uhr in Neukirchen, Gasthaus Engelhard “Ramm”
  • Donnerstag, 18.02.2016, Beginn 19:30 Uhr in Süß, Gasthaus “Rouherer”
Neben aktuellem aus dem Holzmarkt wird unser Steuerberater Hubert Irlbacher über “Die Besteuerung in der Forstwirtschaft” informieren.
 
 
18.01.2016
Einladung zur Waldexkursion in AuerbachLichtsteuerung – ein wichtiger Faktor auf dem Weg zum gemischten Wald“
 
Die Waldbesitzervereinigung Sulzbach–Rosenberg lädt zusammen mit dem Forstrevier Auerbach am Freitag den 22. Januar 2016 Ihre Mitglieder und interessierte Waldbesitzer zu einem Waldbegang in Auerbach ein. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr am Parkplatz der Gaststätte „Hohe Tanne“ zwischen Auerbach und Ranna. Dauer der Veranstaltung bis ca. 16 Uhr.
Thema ist unter anderem die Verjüngung von Waldbeständen. Anhand mehrerer Exkursionspunkte im Bürgerwald der Stadt Auerbach werden verschiedene Vorgehensweisen diskutiert. Diplomforstwirt Uwe Gmach wird zusammen mit dem staatlichen Revierleiter Stephan Steinbauer durch die Veranstaltung führen. Bitte wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk anziehen.

Zuwenig Licht – keine Naturverjüngung. Zuviel Licht  - Explosion des Unkrautes. Wieviel Licht brauche ich damit zur Buche auch noch Fichte, Kiefer und andere Baumarten eine Chance haben? Ziel des Waldspazierganges ist es den Teilnehmern an konkreten Beispielen im Wald das nötige Wissen für die Bewirtschaftung und Pflege Ihrer Wälder zu vermitteln. Für Rückfragen stehen Ihnen gerne die Geschäftsführer der WBV unter 09661/876687 zur Verfügung.

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