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Willkommen auf der Homepage der

Waldbesitzervereinigung Sulzbach-Rosenberg w.V.

 
 
20. April 2012
Die Holzabfuhr im Frühjahr
 
Jedes Jahr stellt sich im Frühjahr ein leidiges Problem ein - die Holzabfuhr. Bei der von allen Beteiligten gewünschten zügigen Holzabfuhr kommt es regelmässig zu Engpässen bei der Transport- und Sägewerkskapazität, wenn im Februar und März innerhalb kurzer Zeit große Holzmengen abfuhrbereit gestellten werden. Deutlich treten dann auch die Mängel im Privatwald mit unzureichender Walderschließung und fehlenden Holzlagermöglichkeiten zu Tage. Wenn dann Waldbesitzer auf bevorzugte Holzabfuhr bestehen, bedeutet das im Umkehrschluss, dass dafür andere Waldbesitzer benachteiligt werden müssen.

Besonderer Ärger steht aber ins Haus, wenn das Holz auf landwirtschaftlich genutzten Flächen lagert. Häufig angeführtes Argument für eine vordringliche Holzabfuhr ist der, in dieser Zeit anlaufende Mehrfachantrag am Landwirtschaftsamt.
Dazu folgende grundlegende Bemerkungen. Es ist kein Problem zur Antragstellung Teilflächen als vorübergehend nicht landwirtschaftlich genutzt mit 990 zu codieren. Die Flächeneinheiten für die Nutzungsänderung gehen in 100-qm-Schritten, da die Flächenerfassung in Hektar nur mit zwei Stellen nach dem Komma ausgewiesen wird. Auch nachträglich ist dies problemlos möglich. Dazu reicht die formlose, schriftliche Nachmeldung per Post oder Fax an das AELF Amberg mit folgendem Inhalt (als Beispiel)
„Auf Feldstück XY wegen Holzlager bitte Nutzung ändern von 1,00 Hektar Wiese auf 0,99 Hektar Wiese und 0,01 Hektar vorübergehend nicht LF (Code 990), Datum, Unterschrift”.
Fertig.
Was entgeht dem Landwirt auf 100 qm Holzlagerplatz an Fördermitteln? Folgende Zahlen gelten für einen durchschnittlichen Beispielsbetrieb im WBV-Gebiet.
Betriebsprämie Durchschnitt für 100 qm     2,50 – 3,50 €
Ausgleichszulage Acker für 100 qm            0,50 €
oder Ausgleichszulage Wiese für 100 qm   1,00 €
evtl. Kulap für 100 qm                             0,50 – 3,00 €

Hinzu kommt der Ernteausfall je nach Frucht. Bei der allgemeinen Ertragslage in der Landwirtschaft hält sich der geldwerte Nachteil aber in äußerst bescheiden Grenzen.

Dass der Landwirt seine Bereitschaft, das Holz des Nachbarn auf seiner Wiese oder dem Acker lagern zu lassen, entschädigt bekommt, sollte natürlich eine unaufgeforderte Selbstverständlichkeit des Waldbesitzers sein. Angesichts der dabei zu kalkulierenden Beträge stellt dies aber auch keine „unüberwindliche Hürde“ dar.
Also: offen und ehrlich miteinander umgehen – mit `m Reden kommen die Leute zusammen!
 
 
20. April 2012
Goldberger Forsttag mit Jubiläum und umfangreichem Programm
 
Am 20. Mai 2012 findet der Goldberger Forsttag an der Waldbauernschule Goldberg bei Kehlheim statt. Mit Aus- und Fortbildung von Waldbesitzerinnen und Waldbesitzern seit 75 Jahren gibt es was zu feiern. Die Festansprache hält um 10:00 Uhr Staatsminister Helmut Brunner.

Von 9:00 bis 17:00 Uhr präsentiert der Goldberger Forsttag ein umfangreiches Programm:

Vorführung von Lehrgangsinhalten durch die Meister der Schule
 mit der Motorsäge richtig und sicher arbeiten, Schneiden am Spannungssimulator
 Seilwinden regelmäßig prüfen, Zugkraftprüfung
 Pflanzen mit geeigneten Werkzeugen und Techniken, und mehr …

Informationen
 Unfallverhütung
 Energieträger Holz
 Jäger- und Falknerprüfung in Bayern
 Dienstleistungen für Waldbesitzer, und mehr …

Ausstellung von Maschinen, Geräten, Werkzeugen und Ausrüstung
 Schlepper, Rückewagen, Seilwinden, Hacker, Spalter, Motorsägen, Sicherheitsausrüstung

Aktionen
 Forstliche Spiele für Jung und Alt mit dem Team des Walderlebniszentrums Regensburg
 mobiles Sägewerk (mit Sägevorführung)
 Für das leibliche Wohl ist während des gesamten Tages gesorgt.

Bitte beachten Sie:
Die Zufahrt zur WBS ist an diesem Tag für PKW und Busse gesperrt. Benutzen Sie bitte die kostenlosen Parkplätze am Einkaufszentrum und den kostenfreien Bustransfer zur Schule.
 
 
21. März 2012
Waldgärtner ist aktiv
 
Der Borkenkäfer der Kiefer, der Große Waldgärtner hat die letzten sonnigen und warmen Tage für den ersten Schwärmflug genutzt. In mehr oder weniger allen Kiefernpoltern können jetzt die ersten Bohrmehlhäufchen gefunden werden. Sie bestehen aus hellen (Holzgenagsel) und dunklen (Rindengenagsel) Teilchen. Der Große Waldgärtner ist als Frühschwärmer bekannt. Er wird dem stehenden Waldbestand nicht gefährlich.
 
 
06. Februar 2012
Pressemitteilung von den Bayer. Staatsforsten zu Greenpeace-Aktion “Buchenwälder”
 
Auch die Bayerischen Staatsforsten (BaySF) haben auf die Vorwürfe von Greenpeace mit einer lesenswerten Presseerklärung (zum Öffnen bitte klicken) reagiert. Des Weiteren widerlegen die  BaySF die Greenpeace-Vorwürfe mit einer fundierten Datengrundlage zur Situation der Buche im  Staatswald (zum Herunterladen ebenfalls klicken).
Leider ist es gerade beim Thema Wald en vogue, Stimmung gegen eine multifunktionale und naturnahe  Waldwirtschaft zu machen. Zum Thema Wald ist ja jeder “Experte”, der schon einmal zwei Ster Brennholz gemacht hat oder ab und zu im Wald spazieren geht und vielleicht auch noch eine Tanne erkennt. Mit dumpfen Vorurteilen Ängste beim Bürger zu schüren ist halt einfacher, als sich ernsthaft fachkundig zu machen.
Die WBV Sulzbach-Rosenberg wird auch dieses Jahr wieder Waldbegänge, Schulungen und Infoveranstaltungen zusammen mit der Forstverwaltung zur Thematik “Naturnahe Waldwirtschaft” anbieten.
 
 
02. Februar 2012
WBV Sulzbach-Rosenberg beteiligt sich am “Regionalen Waldbesitzertag Oberpfalz”
 
Das erfolgreiche Konzept der regionalen Waldbesitzertage in Bayern wird auch 2012 fortgeführt. Am Sonntag, den 23. September 2012 ermöglicht der „Waldtag Oberpfalz“ in Amberg den direkten Kontakt zwischen Waldbesitzern, dem veranstaltenden Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, den Forstlichen Zusammenschlüssen, Forstdienstleistern und –anbietern und nicht zuletzt der Bevölkerung. Dazu präsentieren sich Behörden, Organisationen, Vereine und Initiativen, die in engem Bezug zu Wald, Holz und Natur stehen. Ausstellungsort ist der zentral gelegene und attraktive Campus der Hochschule für angewandte Wissenschaften am Kaiser-Wilhelm-Ring, sowie die nördlich angrenzenden Flächen (Großmaschinenschau) und die Grünanlage vor dem Dienstsitz der Forstverwaltung (Seilgarten, Baumkletterer etc.). Ein attraktives Rahmenprogramm, auch für Kinder, soll nicht nur die Fachbesucher, sondern auch die gesamte Bevölkerung anlocken. Familien können den kostenlosen Messebesuch auch auf der Amberger Herbstdult ausklingen lassen.

Die inzwischen schon legendären Waldbesitzertage finden dort statt, wo auch kleinere Waldbesitzer leicht Kontakte zu den wichtigen Ansprechpartnern in der Forstbewirtschaftung knüpfen können: direkt vor der eigenen Haustüre. "Für alle Seiten ist dieser Kontakt erfolgversprechend", ist sich Forstbereichsleiter Richard Schecklmann sicher. "Denn die Waldbesitzer werden feststellen, dass sie auf dem Waldtag wertvolle Anregungen für die Bewirtschaftung und Pflege ihrer Wälder erhalten und gleichzeitig stabile Geschäftsbeziehungen aufbauen können. Über den starken Partner Berufsgenossenschaft wird die Forstverwaltung alle Waldbesitzer unserer Region anschreiben und direkt einladen."

"In Amberg ist unser Ziel, die Waldeigentümer für die Forstwirtschaft, Holznutzung und die Forsttechnik zu sensibilisieren und die Bevölkerung für den Holzbau und eine verstärkte Holznutzung zu begeistern" sagt Thomas Groha als örtlicher Koordinator der Bayerischen Forstverwaltung. Waldtag versteht sich als regionale Infobörse, die jedem offen steht, der sich mit dem Rohstoff Holz beschäftigt. Das beginnt bei den Waldbesitzern und endet beim Bauherrn. Die gesamte Wertschöpfungskette Holz ist angesprochen und das Konzept hat sich seit 2008 mit 17 Veranstaltungen und weit über 100.000 Besuchern als äußerst erfolgreich erwiesen.

Der „Waldtag Oberpfalz“ soll auch den Entscheidungsträgern in Städten und Gemeinden Informationen bieten. Neben den privaten Waldbesitzern gehören auch die Städte, wie z.B. Amberg, und Gemeinden mit einem Flächenanteil von 10 % zu den großen Waldbesitzern Bayerns. Doch sie sind nicht nur als Waldbesitzer gefordert. Häufig liegt es an den Kommunalvertretern, in wieweit Holz eine Zukunft hat. Denn die Kommunen entscheiden im Rahmen ihres Selbstverwaltungsrechts über z.B. Energieversorgung (Biomasse oder anderes), über den Dorf- und Städtebau der Zukunft (innovative Holzarchitekturen oder Beton) und damit indirekt darüber, wie viele Arbeitsplätze die Forstwirtschaft und die holzverarbeitenden Unternehmen bieten können.

Bereits seit Jahresbeginn laufen die Vorbereitungen zum "Waldtag Oberpfalz". Um eine breitgefächerte Leistungsschau rund um Wald und Holz zusammenzustellen, wurden Anfang Februar zahlreiche Organisationen und Firmen um Mitwirkung gebeten. Darüber hinaus können sich interessierte Aussteller und Sponsoren beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Amberg, Maxallee 1, 92224 Amberg melden.

Thomas Groha, Forstlicher Berater und Koordinator Waldtag Oberpfalz

 
 
02. Februar 2012
Pressemitteilung vom Bayer. Waldbesitzerverband zu Greenpeace-Aktion “Buchenwälder”
 
Mit einer Protestaktion will Greenpeace über 140-jährige Buchenwälder unter Schutz stellen und die Waldbesitzer für die Schaffung dieser Wälder bestrafen. Bayerns Waldbesitzer haben in jahrzehntelanger, verantwortungsvoller Pflege Buchenwälder geschaffen, die heute zu den wertvollsten in Europa zählen. Generationen von privaten und kommunalen Waldbesitzern sowie der Freistaat Bayern haben bewiesen, dass sie der großen gesellschaftlichen Verantwortung hinsichtlich ihrer Wälder gerecht geworden sind. Der von Greenpeace geforderte Einschlagsstopp in älteren Buchenwäldern und das Ziel, die Wälder vor Ihren Eigentümern „retten“ zu wollen, ist anmaßend, ignorant und haltlos.
Urwälder gibt es in Deutschland schon lange nicht mehr. Alle unsere Wälder sind durch die Pflege und Bewirtschaftung von Waldbesitzern und Förstern geschaffen und für die kommenden Generationen erhalten worden. Das gilt auch für die bayerischen Buchenwälder, die Greenpeace als schützenswert und von der Vernichtung bedroht sieht.
Die heimische Forstwirtschaft, die weltweit als vorbildlich anerkannt wird, hat es geschafft, in einem dicht besiedelten Land mit riesigem Verkehrsnetz, mit gewaltigem Energiebedarf, durch nachhaltige Bewirtschaftung den Wald zu vermehren. Förster und Waldbesitzer versuchen, ohne Bevormundung durch selbsternannte Naturschützer, den Wald für die drohenden Klimaänderungen umzugestalten. Ein Nutzungsverbot für alte Buchen- oder Laubwälder hilft hier nicht weiter. Es führt eher dazu, dass alte Bäume vor Erreichen der Unterschutzstellungsgrenze abgesägt werden. Es würde auch dazu führen, dass private und kommunale Waldbesitzer keine Eichen und Buchen mehr pflanzen, weil sie damit rechnen müssen, dass sie die Bestände, die sie über drei bis vier Menschengenerationen ohne Profit und Gewinne nach der Pflanzung pflegen müssen, ab einem bestimmten Alter nicht mehr ernten dürfen. Das ganze wäre kontraproduktiv und würde die bisherige positive Entwicklung stoppen.

Klimaschutz nur mit nachhaltiger Waldbewirtschaftung
Greenpeace glaubt mit dieser Aktion das Klima zu retten. Dabei ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass nur nachhaltig bewirtschaftete Wälder dem Klimaschutz wirklich helfen. Sie sind nicht nur CO2-neutral, sondern können große Mengen des klimaschädlichen Treibhausgases speichern. Gleichzeitig sind sie viel besser an den Klimawandel angepasst.

Waldbesitzer zerstören nicht, was sie und ihre Vorfahren aufgebaut haben
Wenn es nach Greenpeace ginge, sollen Waldbesitzer Opfer des eigenen Nachhaltigkeitsbestrebens und für eine seit Generationen verantwortungsvolle Waldbewirtschaftung bestraft werden. Waldbesitzer zerstören ihre Lebensgrundlage nicht. Ganz im Gegenteil, das von der Forstwirtschaft erfundene Prinzip der Nachhaltigkeit ist ihnen heilig. Dies zeigt auch die Bundeswaldinventur II, 2002: In Bayern gibt es einen Vorratsanstieg über alle Baumarten in Höhe von knapp 23%, bei der Buche sogar von 48%. Bei den Eichen und Buchen ist der Anteil von Beständen, die älter als 140 Jahre sind, sogar um fast 30 % angewachsen. Darüber hinaus setzen viele Waldbauern in Zeiten des Klimawandels vermehrt auf die Buche.

Greenpeace-Aktion entbehrt jeglicher Tatsachen
Die von Greenpeace befeuerte Buchen-Diskussion entbehrt jeglicher Tatsachen. Den Bürgern in Deutschland die Verhältnisse in Amazonien als vorbildlich zu präsentieren ist geradezu absurd, nur, weil man dort in einem extrem dünn besiedelten Gebiet auf dem Papier 30% des Waldes unter Schutz stellt. Gleichzeitig werden dort tagtäglich Ureinwohner aus ihrem angestammten Lebensraum vertrieben und ihr Wald zerstört. Jährlich wird dort eine Waldfläche von der Größe der Bundesrepublik zerstört.

Anscheinend ist Greenpeace weniger an tatsächlichen Fakten zum (Buchen-)Wald interessiert als an einer spendenbefeuernden Meinungsmache. „Der Wald befindet sich in Bayern in guten Händen. Unsere vielen wertvollen Waldbestände sind dafür der beste Beweis. Selbsternannte Retter, die anscheinend in erster Linie an Aufmerksamkeit und Meinungsmache und weniger an den Fakten interessiert sind, kann der Wald in Bayern gut verzichten“, so Sepp Spann, Präsident des Bayerischen Waldbesitzerverbandes.
Gleichzeitig setzt Spann auf den gesunden Menschenverstand: „Die Bevölkerung sollte selbst entscheiden, ob sie weiterhin unsere vielfältigen Wälder nutzen möchte oder auf zukunftsfähige Wälder, die auch weiterhin alle Funktionen erfüllen können, verzichtet und die Zerstörung in den Tropen und borealen Zonen unterstützen möchte.“
 
 
9. Januar 2012
Auch ”Ulli und Andrea” ohne Schäden im Gebiet der WBV Sulzbach-Rosenberg
 
Auch die beiden Orkane “Ulli und Andrea”, die vergangene Woche über uns hinweggefegt sind, haben wie “Joachim” kaum Spuren hinterlassen.
Die Holzabfuhr startet nach der Weihnachtspause wieder. Durch aufgeweichte, nasse Böden werden momentan allgemein nur geringe Holzmengen bereitgestellt. Eine Frostperiode ist nicht in Aussicht. Dadurch dürfte die zur Zeit recht flotte Holzabfuhr weiterhin sichergestellt sein.
 
 
19. Dezember 2011
Orkan “Joachim” ohne Schäden im Gebiet der WBV Sulzbach-Rosenberg
 
Der Wetterbericht verhiess im Vorfeld nichts Gutes. Nach den ersten Meldungen aus Frankreich und den Vorhersagen mit Windgeschwindigkeiten weit über 120 Km/h, hatte mancher Waldbesitzer ein mulmiges Gefühl.
Die ersten Eindrücke und Meldungen vor Ort geben aber ganz klar Entwarnung. Im Gebiet der WBV Sulzbach-Rosenberg kam es durch das Orkantief “Joachim” sporadisch zu Einzelwürfen von Fichten, Diese standen dann meist auch auf feuchten und wechselfeuchten Standorten und im Bereich alter Borkenkäferlöcher oder aufgerissener Bestandsränder. Wirtschaftlicher Schaden = Null.
 
In wie weit andere Regionen ebenso schadfrei davon gekommen sind, bleibt noch abzuwarten. Nachdem aber bislang keine Nagativ-Schlagzeilen in den Medien kursieren, kann ebenfalls von geringen und damit nicht Markt beeinflussenden Schäden ausgegangen werden.
 
 
13. Dezember 2011
Kurzinfo zur Lage am Holzmarkt
 
Deutschland: Fichte erzielt Rekordpreise
Im Auftrag der Zukunft Holz Gesellschaft unterhält die B+L Marktdaten ein Meldenetz, dem Forstbetriebe aller Waldbesitzarten angeschlossen sind. Regelmäßig berichten diese Betriebe über die Nachfrage- und Preisentwicklung im Berichtszeitraum. So wurden von einigen Meldebetrieben zunehmend Preise in ähnlicher Höhe gemeldet wie sie kürzlich durch Forst BW publiziert wurden. Die Problematik um die zunehmende Öffnung der Preisschere Rundholzpreise / Schnittholzpreise und der dadurch immer schwierigeren Lage der Säger wird von der Forstseite zunehmend zur Kenntnis genommen. Dessen ungeachtet wird häufig argumentiert, dass die hohe Nachfrage den Preis nicht nur rechtfertige sondern vermehrt auch zulasse.
Aus den mittleren Landesteilen wird mitgeteilt, dass sich das vorübergehende Überangebot bei Nadelprofilzerspanerholz abgeschwächt zu haben scheint. Aus nördlichen Regionen wird berichtet, dass sich Nadelstammholz einer regen Nachfrage mittlerer Betriebe nach Bauholz erfreue. Bei den Großbetrieben bestehe Interesse, steigende Anteile Kiefernabschnitte zu erhalten. Die Nachfrage nach Buchenstammholz für Vorweihnachtslieferungen ist in einigen buchenreichen Teilen Deutschlands bei stagnierenden Preisen nicht zu decken. Von unten wird hier der Markt durch die Brennholznachfrage dominiert. Auch wird die Eichenstammholz-Nachfrage nach mehrfacher Aussage in der gesamten Saison nicht zu decken sein. In Niedersachsen ist die Nachfrage nach Industrieholz in OSB - Qualität gleichbleibend hoch und wird durch eine kaum zu deckende Nachfrage nach Nadelpalettenholz in der Versorgung erschwert. Im Spanbereich ist der Markt vor dem zu erwartenden Wintereinbruch noch sehr verhalten. Insgesamt hat sich die Industrieholznachfrage deutlich verlangsamt. Mit Wintereinbruch ist zwar vor dem Hintergrund verminderter Verfügbarkeit mit einer gewissen Belebung der Mengennachfrage zu rechnen. Zur Preisbildung besteht derzeit allerdings Zurückhaltung. Bei Schleifholz ist sogar ein gewisser Preisdruck spürbar. Die Preise haben regional um 2 €/Rm für ungebundene Mengen nachgegeben. Die Energieholznachfrage dürfte sich mit den ersten weiteren Frostnächten beleben und ist dann vielfach nicht zu befriedigen. Der Preis könnte aufgrund des aktuell bereits hohen Niveaus nur bescheidene Aufschläge zulassen.
 
Quelle: Holzjournal Ausgabe 24 / 2011
 
 
04. November 2011
Waldränder als Aushängeschild
 
Waldränder haben nicht nur die Funktion, dem dahinterliegenden Wald Windruhe und Schutz vor Aushagerung zu bieten, sondern sind ein besonderer Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen dieser  Grenzlinien zwischen Wald und Offenland. Gerade in unserem WBV-Gebiet konnte man - nachdem sich der Nebel verzogen hatte - auch den hohen ästhetischen Wert von vorbildlichen, weil gemischt und stufig aufgebauten Waldrändern sehen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Im Frühjahr und im Herbst besonders attraktiv und nebenbei von hohem Wert für viele Tierarten sind die oftmals geschmähten Baumarten Aspe und Birke (Bilder: Jörg Berendes).
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
03. November 2011
Neuer Revierleiter im Forstrevier Sulzbach-Rosenberg
 
Seit 1. November 2011 ist Forstamtmann Volker Binner der neue Revierleiter im Forstrevier Sulzbach-Rosenberg. Er tritt damit die Nachfolge von Monika Meiler an. Sie wechselte zum 1. August an das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Neumarkt. Mit der Neubesetzung des von Revierleiter Rainer Zapf zwischenzeitlich vertretenen Forstreviers, ist das junge und motivierte Team der Revierleiter im Bereich der WBV Sulzbach-Rosenberg wieder komplett.
 
Volker Binner (Bild rechts) stammt aus Raigering bei Amberg und ist der Bruder des Hahnbacher Revierleiters Stefan Binner.
Er hat von 1993 bis 1995 die Fachoberschule für Agrarwirtschaft in Landshut-Schönbrunn besucht und anschließend Forstwirtschaft an der Fachhochschule Weihenstephan studiert. Während des Studiums und als Anwärter für den gehobenen technischen Forstdienst bei der Bayerischen Staatsforstverwaltung eignete er sich forstliche Praxis an den damaligen Forstämtern Schnaittenbach, Sulzbach-Rosenberg, Neustadt / Aisch und Schwabach an. Bei einem Entwicklungshilfeprojekt lernte er die Herausforderungen an die Forstwirtschaft in Chetumal, Mexiko kennen.
Nach der Anwärterzeit war er ein Jahr Revierleiter im Privat- und Kommunalwald am Forstamt Siegenburg. Mit der Ausweisung der Natura 2000 Gebiete übernahm er die damit verbundene Sachbearbeitung von 2002 bis 2006 zuerst an der Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft und ab 2008 dann am Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Dazwischen legte er 2007 ein Sabbat-Jahr mit Aufenthalten in Süd- und Nordamerika, Asien und Neuseeland ein.

Als Revierleiter im Privat- und Körperschaftswald ist Volker Binner jetzt für die Gemeinden Weigendorf, Etzelwang, Neukirchen, die Stadt Sulzbach-Rosenberg und Poppenricht zuständig. In seinem Büro im LCC ist er jeweils Freitag von 8.00 bis 10.00 Uhr erreichbar (Tel. 09661/30490-13), außerhalb der Bürozeiten nur nach Vereinbarung oder über Mobiltelefon (0175 5740855).

Die WBV Sulzbach-Rosenberg begrüßt den neuen Revierleiter und freut sich auf die Fortsetzung der bewährten und erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Forstverwaltung und WBV zugunsten des Waldes mit seinen Waldbesitzern.
 
 
29. Oktober 2011
Motorsägenkurs gestartet
 
Voll besetzt ist der neue Motorsägen-Lehrgang der Waldbesitzervereinigung Sulzbach-Rosenberg (WBV) gestartet. Auch unter diesen Teilnehmern ist Motivation und das Interesse an einer soliden Ausbildung wieder sehr hoch.
Leider konnten nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden, so dass bereits jetzt der nächste MS-Lehrgang in Planung ist. Damit ist ab sofort die Eintragung in die Interessentenliste zum nächsten Kurs möglich. Sobald der Termin dafür feststeht, werden die Interessenten von der WBV-Geschäftsstelle über diesen informiert. Dann können die Angemeldeten nochmals über eine konkrete Teilnahme entscheiden.
 
Karl Kohler von der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft zeigt das Unfallgeschehen bei der gefährlichen Waldarbeit auf.
(Bild Berendes)
 
 
14. Oktober 2011
Pflanzpfähle gesucht
 
Zum Befestigen von Bäumen werden Pfähle gesucht. 80 Stück und mehr, gespitzt, auch ungeschält, Zopf 7 bis 10 cm m.R., Länge 2,50 m zum Preis von 2,50 € pro Pfahl.
 
Bei Interesse gibt`s weitere Informationen in der Geschäftststelle.
 
 
12. Oktober 2011
Brennholz gesucht
 
Für die Brennholzbörse der Waldbesitzervereinigung Sulzbach-Rosenberg wird wieder Brennholz gesucht. Mitglieder, die trockenes Brennholz “übrig” haben und bereit sind, dieses nach Kundenwunsch herzurichten, möchten sich bitte mit der WBV-Geschäftsstelle in Verbindung setzen. Hier laufen immer wieder Anfragen nach Waldbesitzern ein, die Brennholz zu verkaufen haben. Die WBV möchte den Brennholzinteressenten Brennholzlieferanten vermitteln können. Preisverhandlung und Lieferkonditionen handeln die Waldbesitzer persönlich mit den Kunden aus und wickeln das Geschäft auch direkt ab.
 
Als Anhaltspunkt zur preislichen Gestaltung: Nadelholz, trocken, ofenfertig ist kaum mehr unter 55,- €/Ster zu haben. Buche erzielt meist mehr als 85,- €.
 
 
10. Oktober 2011
Für Motorsägenkurs jetzt anmelden
 
Die Waldbesitzervereinigung Sulzbach-Rosenberg (WBV) startet wieder mit neuen Lehrgängen zum Erwerb des sogenannten „Motorsägen-Führerscheins“, dessen Bedeutung immer weiter zunimmt. Für die Zulassung für Arbeiten mit der Motorsäge im Bundesforst ist er bereits jetzt Voraussetzung. Der bayerische Staatsforst folgt Anfang 2013. Auch vom Privatwaldbesitzer wird nach den Richtlinien der Waldzertifizierung nach PEFC der Nachweis eines Motorsägenlehrgangs bis 2013 verlangt. Nicht zuletzt sind außerdem die gültigen Bestimmungen der Berufsgenossenschaft umzusetzen. Aus versicherungs- und haftungsrechtlichen Gründen wird dem Waldbesitzer dringend angeraten, niemanden im Wald mit der Motorsäge arbeiten zu lassen, der die Teilnahme an einem Grundlehrgang Motorsägenhandhabung nicht belegen kann. Es bleibt abzuwarten bis der Nachweis eines abgeleisteten MS-Lehrgangs über kurz oder lang allgemeingültige Vorschrift wird.

Der Motorsägen-Lehrgang der WBV Sulzbach-Rosenberg soll den Teilnehmern Grundkenntnisse im Umgang mit der Motorsäge vermitteln und ein Bewusstsein für die damit verbundenen Gefahren schaffen. Die Qualität der 2-tägigen Ausbildung wird durch die beiden Forstwirtschaftsmeister Martin Lehmeier und Jürgen Hagerer sichergestellt. Den Part der Berufsgenossenschaft übernimmt Karl Kohler. Waldbauliche Inforamtionen und Tips zur Holzverwertung einschliesslich aktueller Holzpreise steuern die beiden WBV-Geschäftsführer, Jörg Berendes und Uwe Gmach zum Lehrgang bei.

Lehrgangsziele sind: Kenntnisse der geltenden Unfallverhütungsvorschriften und Arbeitsschutz- bestimmungen, sicherheitsbewusstes Verhalten im Umgang mit der Motorsäge und bei der Waldarbeit, Einblicke in Schneide- und Fälltechnik in Theorie und Praxis, Erwerb von grundlegenden Fertigkeiten durch eigenes Üben, Einblicke zum fachgerechten Zufallbringen hängengebliebener Bäume, Grundkenntnisse in Pflege und Wartungsarbeiten an der Motorsäge und nicht zuletzt das Erkennen der eigenen Fähigkeiten und Grenzen bei der gefährlichen Waldarbeit.

Folgende Teilnahmevoraussetzungen müssen erfüllt sein: Alter mindestens 18 Jahre (Jugendliche ab dem 15. Lebensjahr nur im Rahmen einer einschlägigen Berufsausbildung), Körperliche und geistige Eignung der Teilnehmer/-innen, vollständige persönliche Schutzausrüstung der Teilnehmer/-innen spätestens zum Praxisteil des Lehrgangs bestehend aus Schnittschutzhose, Schnittschutzstiefel bzw. -schuhe, Helm mit Gesichts- und Gehörschutz (max. 5 Jahre alt) und Arbeitshandschuhe.

Mit andernorts angebotenen 1-tägigen „MS-Crash-Kursen“ können solide Lehrgangsinhalte nicht ausreichend vermittelt werden. Der allgemein akzeptierte Nachweis der Sachkunde mit einer Bescheinigung aus einem Kurs ohne Forstwirtschaftsmeister oder Forsttechniker ist mehr als fraglich.

Der nächste, “richtige” Motorsägen-Lehrgang der WBV startet mit dem Theorietag am Samstag, den 29. Oktober 2011. Der Praxistag findet am darauf folgenden Samstag, den 5. November beziehungsweise am 12. November statt. Weitere Informationen erhalten Interessenten telefonisch in der Geschäftsstelle der WBV (0 96 61 / 87 66 87)
 
 
26. September 2011
Die Wirtschaftskrise und der Wald - ein Gespräch zwischen Michael Bartl und dem “Wastlbauer”
 
Vor kurzem habe ich meinen Freund, den Wastlbauern, drauf angesprochen, ob er denn seine Durchforstungen für diesen Herbst / Winter nicht endlich vorbereiten möchte. Da hat er, nach guter oberpfälzer Manier ausweichend geantwortet und eine Zeit lang herumgedruckst, bis ich ihm dann doch aus der Nase ziehen konnte, dass er sein Holz lieber sparen will, weil: „... wenn i etzat des Hoiz obhau und nachad is as Göld nix mehr wert, dann hob i koa Göld UND koa Hoiz mehr.“ Das ist echte Bauernschläue !
Wie ich ihn dann gefragt habe ob er es mit seinen Kühen auch so mache: „Nicht mehr melken und die Milch im Euter aufsparen, weil er nicht weiß ob die Milch noch das Geld bringen wird, wenn er die Molkereiabrechnung erhält ...
Hier geht`s weiter: bitte klicken
 
 
29. Juli 2011
Waldbau braucht Zeit
 
Ein erfolgreicher Waldbau braucht neben dem richtigen waldbaulichen Vorgehen vor allem eins, woran es uns Menschen aber häufig mangelt - nämlich Zeit und Geduld. So konnte nun ein WBV-Mitglied für seine gelungene Naturverjüngung neun Jahre nach der Durchforstung seines Waldes 9.000,- € Naturverjüngungszuschuß der Forstverwaltung in Empfang nehmen. Dieser Betrag muss gedanklich noch auf seine damaligen Durchforstungserlöse aus neun Hektar hinzu gerechnet werden, da die durchgeführte Waldpflege die erfolgreiche Naturverjüngung förderte oder überhaupt erst ermöglicht hat.
 
Zur Erinnerung: Gesicherte Naturverjüngungen mit einem Laubholz- oder Tannenanteil von mind. 30% werden mit 1.000,- €/ha gefördert. Die förderfähige Mindestfläche beträgt 0,1 ha. Anträge gibt`s beim örtlich zuständigen Revierleiter.
 
 
25. Juli 2011
Waldbau im Klimawandel
 
Den Klima- und Waldwandel nicht nur dem Waldbesitzer, sondern auch ins Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit zu rücken, das hat sich die Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) zur Aufgabe gemacht. Hierfür hat die LWF das „Klimaspiel“ entwickelt. Auf spielerische Weise werden zentrale Botschaften vermittelt:
  •   Wald wird bewusst begründet (gepflanzt), dabei muss der Waldbesitzer an die Zukunft denken
  •   Das Klima ändert sich in Bayern, mit großen regionalen Unterschieden
  •   Unsere Baumarten kommen unterschiedlich gut mit den Klimaveränderungen zurecht
  •   Die Zukunft bringt für die heute zu pflanzenden Baumarten ein regional unterschiedlich hohes Risiko mit sich
  •   mit Mischung fährt man besser
  •   In manchen Regionen gibt es keine risikofreien Varianten
  •   Es gibt keine allein selig machende Baumart
  •   Für eingehende Beratung gibt es die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Wer sich also als Förster betätigen möchte oder mit den Kindern zusammen einmal ein sinnvolles Onlinespiel spielen möchte, kann unter folgenden Link virtuell die “Weichen im Wald für die nächsten 100 Jahre” stellen: LWF-Klimaspiel
 
 
13. Mai 2011
Spätfrostschäden im Wald ohne grosse wirtschaftliche Folgen
 
Von weitem präsentieren sich die Wälder jetzt Mitte Mai wie ansonsten im Frühherbst: unterschiedlichstes Grün mischt sich mit rotbraunen Farbtönen. Jetzt werden die Spätfrostschäden an Bäumen weithin sichtbar. Bei den Laubhölzern sind die Pionierbaumarten weitgehend unbeschädigt (siehe auf dem unteren Bild der dem Wald vorgelagerte Jungwuchs aus Aspe und Birke im leuchtend frischem Grün) während die Klimaxbaumarten Buche und Eiche deutlich gezeichnet haben. Aber auch hier sind oft unterschiedliche Schädigungsgrade zu erkennen.
 
Unterschiedliche Spätfrostauswirkungen auf Buche
Bild: Jörg Berendes
 
So kann man direkt nebeneinander stehende Bäume ein und derselben Baumart beobachten, bei denen sich der eine Baum im satten Grün präsentiert - wie die grosse Buche auf dem Bild rechts - während der benachbarte Baum durch den Spätfrost braun verfärbt ist (die Buchen auf der linken Bildhälfte). Grosse Temperaturunterschiede können wegen der kurzen Distanz nicht als Klärungsversuch dienen. Dies zeigt, dass es auch innerhalb einer Baumart individuelle, genetisch bedingte Empfindlichkeiten gegenüber Spätfrost gibt.
Jedenfalls werden die allermeisten Bäume spätestens mit einem kräftigen Johannistrieb die Folgen der Spätfröste vergessen lassen. Grössere wirtschaftliche Auswirkungen als der Spätfrost hat jedenfalls die lange Trockenheit auf die frisch gepflanzten Frühjahrskulturen. Hier werden zum Teil massive Ausfälle erwartet.
 
 
06. Mai 2011
Verbreitet Spätfrostschäden im WBV-Gebiet
 
Der gegenüber dem langjährigen Mittel um etwa 10 bis 14 Tage frühere Laubaustrieb hat in den kalten Nächten vom 3. und 4. Mai zu deutlichen Schäden auch im Forstbereich geführt. Betroffen sind in die frischen Triebe besonders von Eiche, Esche teilweise Buche und auch Walnuß vor allem in den Kaltluftlagen. In der Regel erholen sich aber die geschädigten jungen Bäumchen wieder. Die älteren Bäume verkraften die Schädigung ohnehin besser.
Gelassenheit beim Abwarten, ob die Bäume sich wieder erholen, wird empfohlen.
 
 
17. Februar 2011
Nährstoff-nachhaltige Waldwirtschaft?

Manch „Experte“ will uns glauben lassen, dass auch noch mit Gipfeln, Ästen mitsamt Feinreisig und Nadelmaterial ein Geschäft gemacht werden kann und – noch dazu - der Wald hinterher sauber und aufgeräumt ausschaut. Ist das wirklich so oder ist die Nutzung kompletter Bäume zur Energieerzeugung eine moderne Form der Streunutzung? Können wir uns die Nutzung der kompletten Baum-Biomasse leisten, gerade in unserem Gebiet, wo sich die Böden nach Einstellung der Streunutzung langsam erholen – oder begeben wir uns dabei in eine Sackgasse?

Im eigentlichen, blanken Holz ist der Gehalt an Nährelementen sehr gering. Die Nährelemente Phosphor, Kalium, Magnesium und Calzium stecken vor allem in Rinde, Ästen, Nadeln und Blätter. Je feiner die Äste umso mehr Nährelemente sind enthalten. Bei der Vollbaumnutzung - das ist die Nutzung eines kompletten Baumes mit Holz, Rinde einschließlich Gipfel, Äste, Feinreisig, Nadeln - werden also auch die an Nährelementen reichen Teile dem Wald entzogen.

Viele Böden im Gebiet der WBV Sulzbach-Rosenberg sind von Natur aus nicht üppig mit Mineralien ausgestattet. Die nachschaffende Kraft des Bodens ist zu gering um einen Biomasseentzug durch Vollbaumnutzung ausgleichen zu können. Dies ist auch der Grund, ... (Weiter gehts hier Waldbau)
 
 
25. Januar 2011
WBV unterstützt Kampagnen zum “Internationalen Jahr der Wälder 2011”
 
Die Vereinten Nationen möchten die besondere Verantwortung, die wir Menschen für die Wälder haben, heuer weltweit ins Blickfeld rücken. Deshalb haben sie 2011 zum „Internationalen Jahr der Wälder“ erklärt. Immer weniger Menschen in Deutschland wissen, welche mannigfachen und wichtigen Aufgaben der Wald für unsere Gesellschaft hat. Die nationale Kampagne der Bundesregierung steht deshalb unter dem Motto „Entdecken Sie unser Waldkulturerbe“. Als Schirmherr fungiert Bundespräsident Christian Wulff.
Das Bündnis der Bayerischen Forstwirtschaft will zusätzlich unter dem Motto “Forstwirtschaft schafft Leben” die pflegliche und nachhaltige Forstwirtschaft in unserem Land darstellen. Denn unser Wald mit seiner Vielzahl an Lebensräumen hat seinen guten Zustand dem generationenübergreifenden Verantwortungsbewusstsein der Menschen zu verdanken, die für seine Bewirtschaftung verantwortlich sind - Waldbesitzer und Forstleute!
Wir werden die Logos ganzjährig auf unserer Homepage verankern und mit www.wald2011.de und www.forstwirtschaft-schafft-leben.de verlinken. So können sie sich schnell über alle Veranstaltungen informieren.
 
 
14. Januar 2011
Streit über Notwendigkeit der Fütterung von Wild
 
Jedes Jahr wird in der Presse über das Für und Wider der Fütterung von Rehen diskutiert. Am 07.01.2011 erschien in der Sulzbach-Rosenberger Zeitung ein Beitrag, in dem die örtlichen Vertreter des Bayerischen Jagdverbands ihre Auffassung zum Thema darstellten.
 
Einer der renommiertesten deutschen Wildbiologen, Ulrich Wotschikowsky, nimmt zum Thema Fütterung zu einer Pressemeldung der Freien Wähler Stellung, in der dem Bayerischen Staatsforst vorgeworfen wird, Wildtiere nicht ausreichend mit Fressen zu versorgen – obwohl das Gesetz dies vorschreibt. Beide Artikel finden Sie zum Nachlesen unter der Rubrik Waldwissen - Wald und Wild (hier klicken).
 
 
15. Dezember 2010
Oberster Rechnungshof Jahresbericht 2010 hat Waldumbau und Wildverbiss zum Thema
 
Waldbauförderung effektiver und effizienter gestalten

Bis 2020 sollen 100.000 ha gefährdete Fichtenbestände in klimatolerante Mischwälder umgebaut werden. Dieser aktive Umbau wird mit jährlich rd. 7 Mio. € gefördert.

Der ORH hat festgestellt, dass der Verwaltungsaufwand bei fast 40% der ausgereichten Fördermittel liegt. Die Empfänger der Förderung sind mit hohen Kosten für Zäune gegen Wildverbiss belastet. Es ist fraglich, ob das Umbauziel zeitgerecht erreicht werden kann.

Der ORH fordert, dass die Forstverwaltung ihre Verantwortung für den Waldumbau noch stärker wahrnimmt und den Verwaltungsaufwand bei den Fördermaßnahmen reduziert. Die Forstverwaltung muss die Jagdbehörden anhalten, ausreichende Abschüsse durchzusetzen. Nur dadurch können Belastungen der Waldbesitzer durch Kosten für zusätzliche Zäune zurückgeführt und Anreize für den Waldumbau erhöht werden.
 
Weitere und ausführlichere Informationen gibt es im Jahresbericht 2010 des Bayerischen Obersten Rechnungshof (ORH) unter folgendem Link: www.orh.bayern.de/index.php?option=com_content&view=article&id=565:tnr-27-waldbaufoerderung-effektiver-und-effizienter-gestalten&catid=127&Itemid=261
 
 
07. Dezember 2010
Schneebruchschäden im Gebiet der WBV Sulzbach-Rosenberg bislang überschaubar
 
Auch das Gebiet der WBV Sulzbach-Rosenberg ist von Schneebruchschäden betroffen. Die beiden WBV-Geschäftsführer und die Revierleiter des AELF Amberg haben sich einen ersten Eindruck von der Lage verschafft. Das Schadvolumen lässt sich derzeit noch schlecht abschätzen. Die hohe Schneelage und zugeworfene Forststraßen erschweren momentan umfangreichere Erhebungen.
 
Es herrschen Einzelbrüche vor allem unter- und zwischenständiger Kiefern vor. Die Schäden verteilen sich auf die gesamte Fläche. Höhere Lagen sind etwas stärker betroffen. Vereinzelt gibt es auch Nesterbruch und -wurf in (Fichten-) Dickungen und Stangenhölzern. Eine vorläufige Schätzung des Schadensumfang ergeben etwa 5.000 bis 10.000 fm (bei 11.000 ha Mitgliedsfläche) in der WBV Sulzbach-Rosenberg.
 
Einschätzung der Marktrelevanz: Viele Einzelbrüche verteilt auf nahezu alle Waldbesitzer ergeben bei den meisten Waldbesitzern Kleinstmengen, die wahrscheinlich - Dank der hohen Brennholznachfrage - zum größten Teil im "Ofenloch" vermarktet werden. Waldbesitzer, die ihr Holz mit besserer Wertschöpfung vermarkten wollen, wenden sich natürlich an die WBV.
 
Die Waldbesitzer werden gebeten, zügig - nachdem die akute Schneebruchgefahr vorbei ist - die von Bäumen und Kronen blockierten Forststraßen frei zu räumen.
Gezäunte Forstkulturen müssen schnellsten auf Schäden kontrolliert werden und gegebenenfalls repariert werden. Meistens sind die Zäune zerstört und können jetzt die wertvollen Kulturen nicht mehr vor Verbiss schützen.
Da die Böden unter der isolierenden Schneedecke wassergesättigt und nicht gefroren sind, wird sich die Aufarbeitung der Schneebruchschäden in vielen Wäldern schwierig gestalten.
Den Waldbesitzern wird dringend empfohlen, bei der Aufarbeitung der unter Spannung stehenden Stämme und noch hängenden Gipfel erhöhte Vorsicht walten zu lassen, oder professionelle Kräfte mit der Durchführung zu beauftragen.
 
Spaziergängern wird momentan wegen den damit verbundenen Gefahren geraten, auf ihren Waldbesuch vorerst zu verzichten.
 
Die Feuerwehren waren fast 24 Stunden im Einsatz. Vielfach wären Einsätze vermeidbar gewesen, wenn die Waldbesitzer die vorgeschriebene Baumbeschau entlang öffentlicher Straßen und Wege durchführen würden und dann auch dafür gesorgt hätten, dass gefährdete Bäume rechtzeitig beseitigt worden wären. Auch Feuerwehrleute würden nachts um halb drei lieber im warmen Bett liegen!
(Bilder: Jörg Berendes)
 
 
06. Dezember 2010
Warnung vor Schneebruch - Risiko im Gebiet der WBV Sulzbach-Rosenberg sehr hoch
 
Wie weiter unten bereits angemerkt zeigt der Schnee - auch für den Laien verständlich - welche Bäume im Rahmen einer Durchforstung zu entnehmen sind. Die Lage im Wald hat sich zwischenzeitlich auch im Bereich der WBV Sulzbach-Rosenberg verschärft. Erste Bäume (vor Allem unter- und zwischenständige Kiefern sowie einseitig bekronte Kiefern) sind bereits unter der Schneelast zusammengebrochen und die weiteren Wetteraussichten sind aus Waldbesitzersicht momentan alles andere als günstig.
 
Schnee zeigt Durchforstungsnotwendigkeit Auf dem Bild links mit roten Pfeilen markiert sind die vom Schnee gebogenen Stämme (Sichtweite ca. 10m). Diese kann der Waldbesitzer ohne Probleme aus dem Waldbestand herausschlagen.
Die hauptständigen und starken Kiefern stehen überwiegend gerade. (Bild Jörg Berendes)
 
Verkehrssicherungspflicht an öffentlichen Wegen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
An dieser Stelle muss wieder einmal auf die Verkehrssicherungspflicht der Waldbesitzer hingewiesen werden. Auch hier zeigt der Schnee die für den Straßenverkehr gefährlichen Bäume, wie auf nebenstehenden Bild deutlich zu sehen ist. (Bild: Jörg Berendes)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
03. Dezember 2010
Schnee gibt wertvolle Hinweise für notwendige Waldpflege
 
Der Schnee, der momentan auf den Bäumen liegt, führte in Teilen der Oberfalz zu ersten Schneebruchschäden in den Wäldern. Im Bereich der Waldbesitzervereinigung Sulzbach-Rosenberg (WBV) ist die Lage noch nicht bedrohlich, aber die Natur gibt den Waldbesitzern wertvolle Tips für die notwendige Waldpflege.

Der Schnee führt bei schwachen Bäumen dazu, dass sich die Stämme unter der Schneelast biegen – und genau diese sind im Rahmen einer Waldpflege zu entnehmen. Sie würden bei einer ungünstigeren Schneelage als erstes brechen. Die WBV empfiehlt deshalb den Waldbesitzern, die Situation im Wald zu nutzen und die, jetzt von der Natur vorgezeichneten gebogenen Bäume mit Farbe zu markieren. Die so ausgezeichneten Bäume sollten dann auch herausgeschlagen werden. Nur dann kann der Waldbesitzer für bessere Stabilität in seinem Wald sorgen. Bruchholz ist in seinem Wert stark vermindert, unbeschädigt bekommt der Waldbesitzer bei den momentan hohen Holzpreisen gutes Geld für seine waldpflegerische Maßnahme.
 
 
24. November 2010
Bäume mit dem Harvester ernten - eine Empfehlung der Berufsgenossenschaft
 
Zehn tödliche Unfälle in sechs Wochen, das ist die dramatische Herbstbilanz der Land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft Niederbayern/Oberpfalz und Schwaben in diesem Jahr. "So eine Serie von schweren Unfällen hatten wir noch nie", sagt Fritz Allinger, Leiter der Präventionsabteilung.

Zwei der genannten Unfälle waren Waldunfälle. Aufgrund des guten Holzpreises und der anstehenden Wintersaison muss mit weiteren Unfällen gerechnet werden.

Um Waldarbeiten möglichst sicher durchzuführen, bieten sich folgende Möglichkeiten an:
  • Der Harvestereinsatz ist mit Abstand die sicherste Lösung, da sich 99,8 % der Unfälle bei der händischen Waldarbeit ereignen.
  • Fachgerechter Einsatz von Forstseilwinden, zum Beispiel beim Abziehen von Hängern.
  • Fällung und Aufarbeitung durch geschultes Personal (z. B. ausgebildete Forstwirte).
  • Besuch von Motorsägenkursen und Kursen an der Waldbauernschule.
  • Benutzung der kompletten Schutzausrüstung inklusive Helm mit Gehör- und Gesichtsschutz.
Bei den Unfallursachen gibt es immer wieder typische Gefahrenherde:
  • Aufenthalt im Gefahrenbereich (doppelte Baumlänge)
  • fehlerhafte Schneidetechnik
  • hängen gebliebene Bäume
  • herabfallende Äste und Kronenteile
  • fehlende Schutzausrüstung
"Jeder Baum, der sinnvollerweise mit dem Harvester geerntet werden kann, muss mit dem Harvester geerntet werden“, sagt Fritz Allinger, "um noch mehr Leid bei der Waldarbeit zu verhin-dern."
 
Alois Frühmorgen
LBG NOS
 
 
19. Oktober 2010
WBV erweitert Maschinenpark
 
Der jetzt neu angeschaffte Horizontalspalter mit einem Eigengewicht von 1,2 to ist mit Zugmaul und Fahrgestell ausgestattet so dass Schlepper ab 30 PS den Spalter problemlos transportieren und betreiben können. ....(Zum Weiterlesen und zu den Bildern bitte hier klicken)
 
 
01. Oktober 2010
Kurzinformation waldbauliche Förderrichtlinien
 
Zu den neuen Förderrichtlinien hat Revierleiterin Monika Meiler eine kurze Übersicht über die bei uns wichtigsten waldbaulichen Förderungen zusammengestellt (siehe Downloadbereich).
Gefördert wird u.a. die Erstaufforstung nicht forstlicher Flächen, die Wiederaufforstung nach Nutzung, das Schließen von Bestandeslücken in Beständen aller Altersklassen sowie die Naturverjüngung mit einem Laubholz- oder Tannenanteil von mind. 30%.
Hervorhebenswert ist die Förderung von Jugendpflegemaßnahmen in Nadel-, Misch- und Laubholzbeständen wie auch die erstmalige Durchforstung von Nadel-, Misch- und Laubholzbeständen (entscheidende Weichenstellung für stabile und ertragreiche Wälder).
 
Erste Ansprechpartner zu Fragen der Förderung sind natürlich unsere Revierleiter (Übersicht Revierleiter).
Und immer daran denken: Kein Maßnahmenbeginn ohne Bewilligung.
 
 
20. August 2010
Überarbeitete waldbauliche Förderrichtlinien gelten ab 1. September
 
Ab 01.09.2010 ändern sich die waldbaulichen Förderrichtlinien. Bei der Pflanzung bleibt es im Wesentlichen beim Alten, nur Kleinflächen können künftig flexibler gehandhabt werden. Der zeitliche Spielraum wird allerdings wesentlich enger - i.d.R. muss die Maßnahme im Jahr der Beantragung abgeschlossen werden.
Neu - und mit 400,- €/ha recht interessant - ist die Förderung der erstmaligen Jungdurchforstung - egal ob Laub-, Misch- oder Nadelholzbestände. Entscheidend ist, dass der Durchmesser in Brusthöhe bei den Auslesebäumen (das sind die zu fördernden zukünftigen Hoffnungsträgern im  Abstand von 5 bis 7 Metern) durchschnittlich 22 cm noch nicht überschritten hat. Die Mindestfläche beträgt 0,25 ha.
 
Weitere Informationen und Beratungstermine erhalten die Waldbesitzer bei ihrem zuständigen Revierleiter (Übersicht Revierleiter)
 
 
01. Juli 2010
Holz: Energie großgeschrieben - LWF aktuell zum Thema Holzenergie jetzt zum Herunterladen
 
Energie aus Holz wird als Teil der erneuerbaren Energien politisch heiss und auch fordernd diskutiert: Wie viel kann der Wald als Energieträger zum Klimaschutz beitragen? Gibt es Grenzen und Nachteile für Holzenergie? Sind Waldbesitz und Gesellschaft bereit, mit Hilfe des Waldes das Klima zu retten?
Gründe genug, dass sich die Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) mit den Vorzügen, Techniken und den Problemen von Energieholz beschäftigt.
Zum Thema Holzenergie hat die LWF  nun das Heft LWF aktuell Nr. 74 mit dem Titel:  “Holz: Energie großgeschrieben” komplett zum Herunterladen freigeschaltet.

Zu finden ist die Ausgabe Holzenergie unter
http://www.lwf.bayern.de/veroeffentlichungen/lwf-aktuell/74-holzenergie/index.php
 
Das Heft kann natürlich auch weiterhin als Druckausgabe bei der LWF bestellt werden (Schutzgebühr: 5 €).
 
 
06. Mai 2010
FD Schecklmann zu Aufgaben der Forstverwaltung im Spannungsfeld Wald und Wild
 
Mit einer Grundsatzrede anlässlich der Rehwild-Hegeschau der BJV-Kreisgruppe Sulzbach-Rosenberg hat unser Forstdirektor im AELF Amberg, Richard Schecklmann, in einer hervorragenden und kurzen Zusammenschau über die Aufgaben der Forstverwaltung für den Wald und uns Waldbesitzer im Spannungsfeld Wald und Wild referiert. Der Grossteil der Zuhörer folgte ruhig den sachlichen Ausführungen. Leider wurde der Vortrag am Ende mit vereinzelten Buhrufen quittiert. Dies ändert aber nichts an der Qualität des Vortrags wovon sich die Besucher unserer Homepage selbst überzeugen können. Der am 22. April 2010 gehaltene Vortrag kann als PDF-Datei herunter geladen werden: Downloads
Positiv anzumerken ist auf jeden Fall, dass die BJV-Vorsitzende der Kreisgruppe Sulzbach-Rosenberg, Frau Lore Kaiser, der Forstverwaltung überhaupt Raum zu diesem Vortrag geboten hat. Dass dies in den letzen Wochen nicht selbstverständlich war, haben andere BJV-Kreisgruppen gezeigt.
 
 
06. Mai 2010
Gutachten zum Wald-Wild-Konflikt
 
- Schalenwilddichten in weiten Teilen der Wälder immer noch viel zu hoch
- Risiken und Schäden werden unterschätzt
- Notwendiger Waldumbau wird behindert

Berlin, Bonn 05.05.2010: Überhöhte Schalenwildbestände führen in weiten Teilen der deutschen Wälder zu massiven Problemen; die eingetretenen Schäden sind nicht nur ökologisch bedenklich, sondern haben auch eine erhebliche ökonomische und damit finanzielle Dimension. Durch Wildverbiss werden die Anlage und der notwendige Umbau in naturnahe Mischwälder großflächig behindert. Dies sind wesentliche Ergebnisse eines aktuellen Gutachtens zum Wald-Wild-Konflikt, das heute in Berlin vom Bundesamt für Naturschutz (BfN), dem Deutschen Forstwirtschaftsrat (DFWR) und der Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft (ANW) der Presse vorgestellt wurde. Das Gutachten setzt sich auch kritisch mit den gesetzlichen Grundlagen auseinander, die in entscheidenden Punkten ergänzungsbedürftig sind. So werden die Einführung von verbindlich einzuhaltenden Mindestabschlussplänen unter Einbeziehung forstlicher Verjüngungsgutachten und eine Überarbeitung der Jagdzeiten einzelner Schalenwildarten unter Berücksichtigung wildbiologischer Erkenntnisse gefordert. Eine deutliche Reduktion, insbesondere der Rehwildbestände, ist dringend erforderlich ...
Mehr dazu unter folgender Adresse www.dfwr.de/download/PM-Wald-Wild-Konflikt-V5-BfN-DFWR-final.pdf
 
 
03. Mai 2010
Mit Weiserzäunen den Wildverbiss beurteilen
 
Die Diskussionen über die Notwendigkeit einer waldangepassten Jagd haben in den letzten Wochen hohe Wellen geschlagen. Manch mutiger Leserbrief wurde dabei von Waldbesitzern geschrieben. Nach wie vor ein Schwachpunkt des Vegetationsgutachtens ist die mangelnde Aussagekraft auf Revierebene. Viele Jagdgenossenschaften und Jagdpächter verstecken sich dahinter, engagierte Waldbesitzer haben ein Gefühl der Ohnmacht.
Damit wir in drei Jahren nicht wieder vor diesem Dilemma stehen, brauchen wir zum Vegetationsgutachten weitere Daten, den jagdlichen Erfolg oder auch Misserfolg vor Ort feststellen zu können. Ein einfaches Mittel, um zu erkennen und zu verdeutlichen, wie sich die Waldverjüngung vor Ort entwickelt und wie sie durch Schalenwildverbiss, andere Pflanzenfresser, die Wuchspotenziale des Standortes oder durch unterschiedliche Konkurrenzkraft der Pflanzen beeinflusst wird, sind Weiserflächen. Sie bestehen aus einer gezäunten Fläche - dem Weiserzaun - und einer benachbarten, ungeschützten Vergleichsfläche. Weiserflächen können dazu beitragen, die Diskussion zwischen Waldbesitzern, Jagdgenossenschaften und Jägern zu versachlichen.
Wer jetzt noch keine Weiserzäune zur Verfügung hat, kann das Verjüngungspotential auch anhand gezäunter Flächen abschätzen. Dazu aber sind mehr Informationen nötig, z.B. welche Bäume wurden gepflanzt, welche sind aus Naturverjüngung, wurde flächig ausgegrast und damit Naturverjüngungspflänzchen mit weggemäht ... etc.
 
Die LWF hat ein Merkblatt “Wildverbiss mit Weiserflächen beurteilen” veröffentlicht (www.lwf.bayern.de/veroeffentlichungen/lwf-merkblaetter/mb-25-weiserflaechen.pdf). Dieses Merkblatt dient als Hilfe, um Weiserflächen richtig anzulegen und die dort festgestellten Veränderungen interpretieren zu können. Unsere Revierleiter vom AELF Amberg beraten und helfen auch zu diesem Thema.
 
 
28. April 2010
PEFC-Standards für Deutschland

Waldwirtschaft nach PEFC ist nachhaltig und naturnah. Und Nachhaltigkeit – so wie es die Rio-Nachfolgekonferenzen in Helsinki und Lissabon definierten – fordert neben ökonomischem, auch ökologisches und soziales Handeln. Auch für die Waldwirtschaft in der WBV Sulzbach-Rosenberg gilt deshalb:

* Kahlschläge sind grundsätzlich zu unterlassen
* Statt Monokulturen werden Mischbestände aus standortgerechten Baumarten gefördert
* Pflanzenschutzmittel sind nur das wirklich letzte Mittel zur Rettung des Bestandes
* Forstmaschinen müssen ausgewiesene Gassen nutzen, um Bodenverdichtung so gering wie möglich zu halten
* Maschinen dürfen im Wald nur mit Bioölen betrieben werden
* Auch Dienstleister müssen über ein anerkanntes Zertifikat verfügen
* Totholz muss erhalten werden: zur Steigerung der Artenvielfalt und als Lebensraum
* Wildbestände sind zur Sicherung der Waldverjüngung anzupassen
* Düngung darf nicht zur Ertragssteigerung eingesetzt werden
* Der Wald muss frei von gentechnisch veränderten Organismen bleiben
 
Die PEFC-Standards für Deutschland als Leitlinie für nachhaltige Waldbewirtschaftung wurden neu überarbeitet. Sie sind ab dem 01.01.2011 gültig. Als PDF-Datei können Sie die neuen PEFC-Standards ansehen bzw. herunterladen. (Zur Downloadseite bitte hier klicken)
 
 
20. April 2010
Naturschutzkonzept der Bayerischen Staatsforsten
 
Der Staatswald ist nach dem Waldgesetz in vorbildlicher Weise zu bewirtschaften. Dabei hat er  vielfältige Funktionen und Aufgaben zu erfüllen und zu sichern. Ein wichtiges Thema dabei ist der Naturschutz im Wald. Die Bayerischen Staatsforsten (BaySF) haben sich mit ihrem Naturschutzkonzept einen Rahmen gesetzt, den es nun umzusetzen gilt. Aufgrund der Vorbildfunktion des Staatsforstes und der Zertifizierung der Waldflächen unserer Mitglieder nach PEFC lohnt es sich auch für uns Waldbesitzer, das Naturschutzkonzept der BaySF einmal näher zu betrachten. Downloadmöglichkeit unter
 http://www.baysf.de/uploads/media/Naturschutzkonzept_Bayerische_Staatsforsten.pdf
 
 
30. März 2010
Frhr. v. u. z. Guttenberg zum Präsidenten der AGDW gewählt
 
Am 17. März 2010 wurde Philipp Freiherr von und zu Guttenberg zum neuen Präsidenten der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW) gewählt.

„Die Ansprüche an den Wald werden in den kommenden Jahren weiter steigen, und die zu erwartenden standörtlichen Veränderungen zu weiteren Belastungen führen. Bei der Bewältigung dieser Aufgaben müssen die Waldbesitzer mit ihrer Erfahrung aus einer generationenübergreifenden Familienforstwirtschaft eine tragende Rolle spielen. Grundlage dafür bleibt auch weiterhin die unternehmerische Freiheit der Waldbesitzer, der Schutz des Eigentums und eine flächendeckende nachhaltige Forstwirtschaft." sagte zu Guttenberg im Anschluss an die Wahl.

Frhr. v. u. z. Guttenberg, 36 Jahre, lebt mit seiner Frau und den gemeinsamen drei Kindern am Chiemsee. Der studierte Forstwirt leitet zwei größere Forstbetriebe in Deutschland und in Österreich. Sechs Jahre lang vertrat er, u.a. als Obmann, den Interessenverband der steirischen Land & Forstbetriebe und war Funktionär der steirischen Landwirtschaftskammer. Seit zwei Jahren arbeitet er im Vorstand des Bayerischen Waldbesitzerverbandes mit. Frhr. v. u. z. Guttenberg ist Vizepräsident des Europäischen Waldbesitzerverbandes CEPF.
(Quelle: Bayerischer Waldbesitzerverband)
 
Sebastian Freiherr von Rotenhan hat an den neuen Präsidenten der AGDW einen interessanten Brief zur, momentan vom Jagdverband vehement geführten Auseinandersetzung zum Thema “Wald vor Wild” geschrieben, zu finden im Downloadbereich.
Nachdem der Jagdverband zur Zeit auch an den Grundfesten des Jagdrechts rüttelt, haben die Landesarbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften im BBV und der Bayerische Waldbesitzerverband zum Thema Abschussplanung eine gemeinsame Resolution verabschiedet. Abrufbar ebenfalls im Downloadbereich.
 
 
13. März 2010
Qualität von Forstpflanzen beurteilen
 
Die Frühjahrspflanzsaison hat teilweise schon begonnen. Nicht immer sind die erwünschten und standortsgerechten Baumarten in der Naturverjüngung vorhanden. Dies kann auch aus waldbaulichen Fehlern passieren oder jagdliche Ursachen haben. Dann bleibt dem Waldbesitzer in der Regel der Gang zur Forstbaumschule nicht erspart.
Der finanzielle Aufwand für künstliche Verjüngung ist immens und sollte deshalb sorgfältig geplant und ausgeführt werden. Tips zur Verjüngung von Waldbeständen geben die staatlichen Revierleiter.

Neben der richtigen Baumartenwahl und Pflanztechnik entscheidet natürlich auch die Frische und Qualität der Pflanzen über den Anwuchserfolg. Doch wie beurteile ich das Pflanzmaterial? Wertvolle Infos und vor allem Bilder zur Beurteilung der Pflanzenqualität sind unter www.ezg-forstpflanzen.de unter der Rubrik "Qualität-RL" zu finden.
 
 
22. Februar 2010
Herkunftsempfehlung über Google-Maps
 
Die Herkunftsempfehlungen für Bayern wurden im letzten Jahr vom Bayerischen Amt für forstliche Saat- und Pflanzenzucht aktualisiert. Die gültige Version ist im Internet unter www.forst.bayern.de/asp/ einzusehen. Sämtliche Übergangslösungen mit zeitlich befristeten Ersatzherkünften sind ausgelaufen! Nähere Informationen erhalten Sie beim zuständigen Revierleiter.
 
Die Förderung ist an die Einhaltung der Herkunftsempfehlungen gebunden. Darüber hinaus verlangt PEFC die Einhaltung durch alle zertifizierten Betriebe.
Als Arbeitshilfe hat unser Forstlicher Berater Thomas Groha auf Google-Maps eine interessante Karte erstellt, die die Abgrenzung der ökologischen Grundeinheiten im Landkreis darstellt und die Auswahl geeigneter Herkünfte erleichtert:
http://maps.google.de/maps/ms?client=firefox-a&hl=de&ie=UTF8&msa=0&msid=101195280059494120759.00047ff13b42170d716f3&t=h&z=10
Vermehrungsgut mit überprüfbarer Herkunft (sog. ZüF-Pflanzen) ist in Kürze verstärkt förderfähig. Die PEFC-Standards für Deutschland verpflichten unter Punkt 4 „Biologische Vielfalt in Ökosystemen“ in Absatz 4.4 ihre Mitglieder: „Es ist Saat- und Pflanzgut mit überprüfbarer Herkunft zu verwenden, soweit es für die jeweilige Herkunft am Markt ist.“ Mittlerweile ist für viele Baumarten und Sortimente entsprechendes Pflanzgut auf dem Markt verfügbar. Weitere Informationen gibt es unter http://www.zuef-forstpflanzen.de.
 
Hinweis: Mitglieder, die ihren Forstpflanzenbedarf selbst in den Baumschulen abholen, sollten den Waldboten mitnehmen und bei der Baumschule als Nachweis der Mitgliedschaft bei der WBV Sulzbach-Rosenberg vorlegen. Sie erhalten dann den WBV Rabatt.
 
 
01. Februar 2010
Kostenlose Aufforstungen
 
Ein Ing.-Büro sucht Grundstücke mit derzeit Acker- oder Grünlandnutzung für eine Aufforstung mit Laub- bzw. Mischwald. Die Flächen sind in Abstimmung mit der Naturschutzbehörde für Ausgleichsmaßnahmen zu verschiedenen Eingriffsprojekten vorgesehen.

Bevorzugt werden Eigentümer, die 2010 oder in den Folgejahren eine Aufforstung beabsichtigen oder in Erwägung ziehen. Die Anpflanzung würde nun ein Vorhabensträger übernehmen, der als Auflage eine Naturschutzmaßnahme durchführen muss. Hierfür können auch Teilflächen von Grundstücken in Frage kommen. 
Die Aufforstungsmaßnahme bzw. die anschließende Waldentwicklung soll insgesamt über einen Zeitraum von 20 - 25 Jahren begleitet werden.

Das betreffende Flurstück verbleibt im Besitz des Eigentümers. Deshalb ist auch sein Recht der waldbaulichen Nutzung gewahrt.

Übernommen werden folgende Kosten:
-  Pflanzmaterial
-  Schutz gegen Wildverbiss (ggf. Einzäunung)
-  Fertigstellungspflege
-  zwei- bis dreijährige Entwicklungspflege
-  Rückbau Wildschutzzaun, sofern relevant
-  etwaige Gebühren (z.B. Grundstücksvermessung)
 
Interessenten melden sich in der WBV-Geschäftsstelle.
 
 
15. Dezember 2009
Turbo-Forstwirtschaft

Regelrecht Rekord verdächtig ist eine Maßnahme zwischen Edelsfeld und Boden abgelaufen.
Ein Waldbestand an der Kreisstraße hatte sich zu einem Verkehrssicherungsproblem entwickelt, nachdem ein Hinterlieger einen extrem starken Eingriff in seinem Wald vor Jahren durchgeführt hatte. Immer wieder blockierten geworfene Bäume die Straße.
 
Schließlich wollten die zwei betroffenen Waldbesitzer nicht mehr tatenlos zusehen, wie sich ihr Bestand weiter auflöst und sich das Gefahrenpotential für die Straße weiter erhöht. In enger Absprache mit den Waldbesitzern und dem zuständigen Revierleiter Stefan Binner führte die WBV Sulzbach-Rosenberg den Einschlag durch, räumte den Bestand, vermarktete das Holz, sorgte für rasche Holzabfuhr und organisierte schließlich die Anpflanzung einschließlich Zaunbau.
 
Die ganze Maßnahme dauerte vom Beginn des Einschlags bis zum Schließen des Zauns knappe drei Wochen.
 
 
14. Dezember 2009
Verbiss ist auch Thema im aktuellen Bericht des Obersten Bayerischen Rechnungshofes

Originalauszug aus dem Bericht:
 
Defizite beim Schutz des Waldes (TNr. 28)
Angefressen: Der Wald
 
Seit Jahrzehnten befasst sich der ORH mit diesem Thema. Die Verbissbelastung durch Wild in den Wäldern ist nach wie vor untragbar hoch. Das verletzt den gesetzlichen Grundsatz ”Wald vor Wild”. Das Landwirtschaftsministerium muss endlich eingreifen.
Der Vollzug wird durch die unterschiedlichen Zuständigkeiten erschwert: Die Forstbehörden sind für den Wald zuständig und erstellen sog. ”Verbissgutachten” und darauf aufbauend Abschussempfehlungen. Die Jagdbehörden stellen Abschusspläne auf, kontrollieren aber nicht konsequent, ob diese auch eingehalten werden. Der ORH fordert durch eine Gesetzesänderung die Zuständigkeiten einheitlich auf die Forstbehörden zu übertragen.”

Ausführlicher Bericht zum Thema "Defizite beim Schutz des Waldes kann im Jahresbericht 2009 des Bayerischen Obersten Rechnungshof auf den Seiten 142 - 147 nachgelesen werden.
(Quelle:
http://www.orh.bayern.de/files/Jahresberichte/2009/JB2009.pdf).
 
 
04. Dezember 2009
LBG bestätigt sicheren Zustand der WBV-Maschinen

Auf Wunsch der WBV hat die Land- und Forstwirtschaftliche Berufsgenossenschaft Niederbayern/Oberpfalz und Schwaben, vertreten durch die Herren Allinger und Kohler eine sicherheitstechnische Besichtigung der WBV-Maschinen und Geräte durchgeführt. Die Überprüfung auf den Maschinenstandorten Welluck, Haghof, Ödgodlricht, Pickenricht, Gebenbach und Atzmannsricht bestätigte einen einwandfreien Zustand der Maschinen.
Die Mitglieder werden aber auch darauf hingewiesen, die Maschinen unter Achtung der Vorsichtsmaßnahmen (Bedienungsanleitung beachten) zu bedienen (z.B. Spalter, Häcksler), sich im Werkzeugwirkbereich vorsichtig zu verhalten (z.B. Schäl- u. Spitzmaschine) und Schutzausrüstung zu tragen (z.B. Freischneidegeräte). Bei der Arbeit mit den Seilwinden gilt für das Bedienen als sicherer Platz der Fahrersitz. Die Bedienseile der Seilwinden werden auf Anregung der LBG deshalb verlängert.

Mit der Überprüfung der WBV-Maschinen und Geräte durch die LBG soll dokumentiert werden, dass den WBV-Mitglieder ein sicheres Arbeiten mit technisch einwandfreien, auf Höhe der Zeit befindlichen Maschinen ermöglicht wird. Auch mit den laufenden Ersatzbeschaffungen wird verhindert, dass veraltete Maschinen mit entsprechender Unfallgefahr draußen verwendet werden.

Den Maschinenwarten muss an dieser Stelle im Namen der Mitglieder für ihre vorbildliche Arbeit großes Lob und Dank ausgesprochen werden.
 
 
18. August 2009
Mini-Tornado schlägt Schneise der Verwüstung in Steinling

Sturmverhau

Sturmschaden nach Gewitter

Sturmschaden

0

1

2

Beindruckende Dimension der Wurzelteller

Nachbarbestand ohne Schaden

Sturmverhau

3

4

5

Eine meteorologische Seltenheit in unseren Breiten - eine Windhose - hat am Montag Abend in und bei Steinling für abgedeckte Dächer, entwurzelte Bäume und weitere Schäden im Dorf gesorgt. Im Wald hat der Minitornado eine 40 Meter breite Schneise geschlagen, auf der die abgebrochenen oder entwurzelten Bäume zum Teil meterhoch aufgetürmt wurden. Der ganze Spuk dauerte kaum eine Minute. Außerhalb der unmittelbaren Bahn der Windhose traten keine nennenswerten Schäden auf.
 
 
Bilder: Jörg Berendes
Auch aus dem Raum Atzmannsricht wurde von (kleineren) Sturmwurfschäden berichtet.
 
 
16. Juni 2009
WBV Sulzbach-Rosenberg übernimmt die forstliche Betriebsleitung und- ausführung im Stadtwald Auerbach

Ein weiterer Meilenstein markiert die erfolgreiche Entwicklung der Waldbesitzervereinigung Sulzbach–Rosenberg: Die WBV ist ab dem 1. Juli für die Betriebsleitung und -ausführung im Bürgerwald, dem Spitalwald und den Rechtlerwaldungen der Stadt Auerbach zuständig. Damit endet die 35-jährige Beförsterung durch die staatliche Forstverwaltung. Die WBV sieht in der “Vorarbeit des Forstamts” und in dem, durch die Stadt Auerbach in die Arbeit der WBV gesetzte Vertrauen eine Steilvorlage für die weitere vorbildliche Bewirtschaftung des Stadtwaldes. Diese soll nach naturnahen Waldbaugrundsätzen in weiterhin enger Zusammenarbeit mit der staatlichen Forstverwaltung durch das forstlich qualifizierte Personal der WBV erfolgen und so die vielfältigen Funktionen des Stadwaldes für die Bürger von Auerbach sicherstellen.
 
 
12. Juni 2009
WBV und Gemeinde Edelsfeld beschließen Hackschnitzelheizwerk

Nach langem Verhandlungsmarathon... Lesen Sie hier mehr (Bitte anklicken)
 
 
 

 

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